Wirtschaft

Wirtschaftswachstum von 3,0 Prozent realistisch

Laut dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat die deutsche Wirtschaft im ersten Quartal um starke 0,9 Prozent zugelegt. Für das zweite Quartal werden 0,6 Prozent prognostiziert. Grund sei eine leichte Abschwächung des Nachholeffekts der Bauwirtschaft. Auf das Jahr hochgerechnet würde das ein Wachstum von 3,0 Prozent bedeuten. Risiken bergen das weltwirtschaftliche Umfeld, der gestiegene Ölpreis und die durch die Staatsschulden nervöser werdenden Finanzmärkte. Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) geht für Deutschland bislang von einem Wachstum von 2,8 Prozent aus, die führenden Forschungsinstitute haben in ihrem Frühjahrsgutachten ebenfalls 2,8 Prozent prognostiziert, der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) erhöhte seine Konjunkturprognose kürzlich auf „etwas mehr“ als 2,5 Prozent.
 

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