Panorama

Zukünftiger US-Präsident verspricht Mondkolonie

Der republikanische Präsidentschaftsanwärter Newt Gingrich versprach bei einem Wahlkampfauftritt in Florida – in der Nähe des Kennedy Space Centers – den Bau einer Mondkolonie bis zum Jahr 2020: „Mit dem Ende meiner zweiten Amtszeit werden wir die erste ständige Basis auf dem Mond haben – und sie wird amerikanisch sein.“

Zudem kündigte Gingrich an, dass auch der Mars in seinen Pläne eine bedeutende Rolle spiele. Schließlich ist das amerikanische Raumfahrt-Programm – verglichen mit früheren Jahren – momentan aus Kostengründen nur marginal aufgestellt. Viele Menschen in den Anschlussbranchen der NASA fürchten daher um ihren Job und ihre Perspektiven. Mit seinem Versprechen entfacht Gingrich die Illusion einer erneuten goldenen Ära der amerikanischen Raumfahrt. Natürlich, so betonte der Republikaner, sind die Perspektiven eines erneuerten NASA-Programms nicht nur auf wissenschaftliche Aspekte ausgelegt, sondern auch auf wirtschaftliche und militärische.

(sm)

 

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