Wirtschaft

Zusammenschluss zwischen VW und Porsche noch in 2012

Über einen Zwischenschritt soll der Zusammenschluss von Volkswagen und Porsche noch im laufenden Jahr gelingen. VW hält bereits 49,9% an dem Stuttgarter Sportwagenproduzenten. Die weiteren 50,1% werden auf 3,9 Milliarden Euro taxiert. Nach Berichten des „Spiegels“ haben Finanzexperten des VW-Konzerns nun eine Strategie ausgearbeitet, um die Steuerbelastung in Höhe von rund einer Milliarde Euro im Falle einer vollständigen Übernahme deutlich zu verringern. So sollen die Anteile an der Porsche AG nicht von VW direkt, sondern von einer Zwischenholding erworben und gehalten werden. Damit soll das Problem umgangen werden, dass VW die restlichen Porsche-Anteile erst Ende 2014 steuerfrei kaufen dürfte. Zudem wird über eine Lösung spekuliert, die Porsche eine gewisse Eigenständigkeit innerhalb des VW-Konzerns über Investitionen und Modellpolitik zugesteht. Dies soll über einen Zusatzvertrag sichergestellt werden. VW-Chef Martin Winterkorn bekräftigte auf der Automesse in Detroit das Ziel einer schnellen Lösung: „Ziel ist: Wir wollen den integrierten Autokonzern so schnell wie möglich. (…) Wir wollen mit denen zusammenarbeiten so wie mit Audi, Seat und Skoda.“
(mb)

 

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