Energie & Umwelt

Abu Dhabi steigt bei deutschen Offshore-Windparks ein

Das staatliche Unternehmen Masdar aus Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate) prüft den Einstieg in deutsche Offshore-Windparks. Das Unternehmen gehört dem Staatsfonds Mubadala und hat bereits 2008 einen 20% Anteil am britischen Offshore-Windpars London Array erworben. Frank Wouters, Chef der Energiesparte von Masdar: „Wir führen viele Gespräche im deutschen Offshore-Markt. (…) Wir wären sehr interessiert an einem Einstieg, allerdings müssten sich die Renditen noch etwas verbessern.

In den letzten Monaten haben bereits drei große Finanzinvestoren Beteiligungen an deutschen Offshore-Projekte gekauft. Darunter auch der US-Investor Blackstone, der aufgrund der über 12 Jahre zugesicherten Einspeisevergütung (150 Euro pro MWh) „Private-Equity-ähnliche Renditen“ von 15 bis 20% pro Jahr erwartet. Nach Vorgabe der Bundesregierung sollen bis 2030 Offshore-Anlagen mit 25.000 MW Leistung ans Netz gehen und rund 15% des in Deutschland benötigten Stroms liefern.

(mb)

 

ElSchnuppero

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