Neue Medien

Adobe verabschiedet sich vom mobilen Flash-Plugin

Der Softwarehersteller Adobe stellt die Entwicklung am Flash-Plug-in für Mobilgeräte ein. Nicht betroffen ist hiervon der Flash-Player für Desktops, dieser soll für PC-Games im wachsenden Onlinespielemarkt weiter optimiert werden. Damit wird das Programm zum Abspielen von Grafik und Video nicht mehr für Smartphones und Tablet-Computer angeboten. Stattdessen will Adobe verstärkt in HTML5 investieren. Der mobile Flash-Player war stets auf Ablehnung bei Apple gestoßen und wurde auch nie für iPhone und iPad eingebunden, nun wird er ganz aus dem mobilen Bereich herausgenommen.

Von der Entscheidung sind vor allem zwei Betriebssysteme betroffen: Googles Android und RIMs (Blackberry) Playbook OS. Adobe will jedoch weiterhin kritische Fehlerbeseitigungen und sicherheitsrelevante Überarbeitungen bereitstellen.

Steve Jobs hatte sich stets geweigert, die Flash-Plattform auf Apples mobilen Geräten zuzulassen. Laut Jobs habe Flash zu viele Schwächen und sei mit dem HTML5-Standard zudem verzichtbar geworden. Mit HTML5 laufen Videos im Browser, ohne dass dafür Plug-ins wie Flash und Silverlight benötigt werden.

Das Softwareunternehmen will sich künftig mehr auf digitale Medien und Online-Marketing konzentrieren und daher 750 Mitarbeiter entlassen. Im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs erzielte Adobe einen Umsatz von einer Milliarde Dollar und einen Nettogewinn von 195 Millionen Dollar.

ElSchnuppero

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