Wirtschaft

Afrikanisches Gepäckstück war keine Bombe, sondern ein Test-Dummy:

Nach Medieninformationen soll es sich bei dem verdächtigen Gepäckstück in Namibia, das vor einem Air-Berlin Flug nach Deutschland entdeckt wurde, nicht um eine Bombe, sondern vielmehr um einen Dummy für Testzwecke handeln. Auch Air Berlin habe laut CNN bestätigt, dass die verdächtige Computertasche keinen Sprengstoff enthielt. Lediglich die Bundesregierung will das noch nicht bestätigen. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP): „Man darf diese schwierige Sicherheitslage und die Terrordrohungen jetzt nicht politisch instrumentalisieren.“ Allerdings stellte sich schon bei den USA diverse male die Frage, ob aufgebauschte Terrorwarnungen nicht vielmehr oftmals ein Griff in die politische Trickkiste sind, um von gravierenderen politischen Diskussionen abzulenken, die meist innenpolitischer Natur das Ansehen der Regierenden (weiter) beschädigen könnten. So äußerte sich auch Grünen-Fraktionsvize Hans-Christian Ströbele, der dem parlamentarischen Kontrollgremium an, das die Arbeit der Geheimdienste überprüfen soll, skeptisch zur Glaubwürdigkeit der Terrorwarnung: In den vergangenen Jahren seien schließlich immer wieder derartige Warnungen herausgegeben worden. Er habe vielmehr den Verdacht, die Bundesregierung verstärke die Terrorangst, um die Sicherheitsgesetze zu verschärfen und die Vorratsdatenspeicherung durchzusetzen.

ElSchnuppero

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