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AGITANO Wochenschau – Rückblick auf die KW 15/2013

Nachrichten für UnternehmerInnen, Fach- und Führungskräfte und Selbstständige

Outsourcing der Telefonarbeit: Externes Telefon-Sekretariat für KMU und Mittelständler – denn Unterbrechungen sind die größten Produktivitätskiller für die eigene Arbeit. Daher die Kommunikationsflut kanalisieren, sich und seinen Mitarbeitern Freiraum für die eigene (qualitativ hochwertige) Arbeit verschaffen und zugleich die Kundenbetreuung professionalisieren. Schon ab durchschnittlich 100 bis 150 Euro pro Monat buchbar…

Chinesische Übernahmen als Chance für deutsche Firmen – Nach Firmenkäufen investieren chinesische Unternehmen in Technologie-Entwicklung. Zahlreiche chinesische Unternehmen haben in den vergangenen Jahren deutsche Firmen ganz oder teilweise übernommen. Ihr Ziel: Zugang zu Hochtechnologie. Doch anders als vielfach angenommen, zogen die meisten neuen Eigentümer das Wissen nicht ab. Vielmehr kam es zu einer produktiven Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung.

PwC Global CEO Survey 2013: Schwächeres Wachstum im Maschinen- und Anlagenbau. Laut PricewaterhouseCoopers rechnet nur knapp jedes dritte Industrieunternehmen mit Umsatzzuwachs / Unsichere Konjunkturaussichten und volatile Rohstoffpreise machen Sorgen.

Eye-Tracking-Studie zeigt Erfolgsfaktoren für Videowerbung: Abspielmethode und Größe des Video-Players ausschlaggebend. Die Größe des Video-Players beeinflusst nicht nur die Wahrnehmung der Werbung, sondern ist nach der Webseitenqualität auch der zweitwichtigste Faktor für die Aktionsbereitschaft des Nutzers (33 Prozent).

Brands go digital: Ergebnisse der aktuellen Studie “Cross-Channel beim Kauf von Markenartikeln – Wie Konsumenten Kanäle kombinieren“. Kostenloses Webinar zur Studie und kostenloses Executive Summary der Studie…

Automobilindustrie: Boom durch Elektromobilität. Laut der Studie ist ein Arbeitsplatzboom von bis zu 150.000 neuen Jobs in der europäischen Autobranche bis 2030 möglich – vorausgesetzt, die Herausforderungen durch die Elektromobilität werden konsequent angegangen. Der Bedarf an Kfz-Serviceleistungen dürfte hingegen in absehbarer Zeit bis 2025 um bis zu 25 Prozent zurückgehen (derzeit deutschlandweit 26 Milliarden Euro pro Jahr).

Strom aus Temperaturunterschieden: Ungenutzte Energie ernten mit flächiger Thermoelektrik. Es ist erstmals gelungen, thermoelektrische Generatoren per Druckverfahren kostengünstig, auf großen Flächen und flexibel handhabbar hezurstellen. Die verwendeten Materialien bestehen zudem aus umweltverträglichen Polymeren… Am Abgasstrang eines Fahrzeugs montiert können beispielsweise rund 600 Watt geerntet werden, das entspricht der Stromleistung von etwa sechs konventionellen Glühbirnen.

Designpreis der Bundesrepublik Deutschland wird zum 13. Mal vergeben – Bewerbungsschluss ist am 30. April 2013. Die von einer unabhängigen Jury bestbewerteten Ideen werden im Anschluss im Rahmen des DMY-International Design-Festivals zu sehen sein.

Weitere Nachrichten aus dem Wirtschaftsbereich

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im April 2013: Die Erwartung einer allmählichen konjunkturellen Belebung im Frühjahr wird durch die jüngste Entwicklung realwirtschaftlicher Indikatoren gestützt: Belebung der Weltwirtschaft, Anziehen der Industriekonjunktur, Baugewerbe vor witterungsbedingten Nachholeffekten, privater Konsum legt weiter zu und weiterhin günstige Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt…

Bericht der Bundesregierung zur Lage der Freien Berufe: Ziel der vorliegenden Studie zur Lage der Freien Berufe ist es, die Entwicklungslinien der Freien Berufe insbesondere seit dem letzten Bericht 2002 aufzuzeigen und einen aktuellen Überblick über deren wirtschaftliche und berufliche Lage zu präsentieren. Freie Berufe erwirtschaften rund 10,1% des BIP.

BIP-Alternative: Abschlussbericht der Enquete-Kommission “Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität”. Der lang erwartete Abschlussbericht der Enquete-Kommission soll das BIP als Rechengröße für Wohlfahrt weiterentwickeln und um ökologische, soziale und kulturelle Kriterien ergänzen. Denn das qualitative Wachstum einer Gesellschaft (Wohlstand, Lebensqualität) lässt sich nicht allein mit dem Zwang zur quantitativen Zunahme des BIP umfassend beschreiben… Hier ein Überblick über die Themen, die Zwischenergebnisse und die verschiedenen Positionen der Parteien.

“Made in the world” – Wieviel eigene nationale Wertschöpfung enthalten deutsche Exporte? Wer sind die wichtigsten internationalen Handelspartner einzelner Länder? Diese Frage wird üblicherweise anhand der grenzüberschreitenden Handelsströme beantwortet. Einen alternativen Blick auf die internationale Arbeitsteilung erlaubt die Betrachtung globaler Wertschöpfungsketten. Im Kern steht hier die Frage: Wie viel eigene, nationale Wertschöpfung enthalten die Exporte verschiedener Länder? Für Deutschland im Folgenden aufgeschlüsselt nach Branchen.

Strom- und Gasverbrauch im ersten Quartal 2013: Gasverbrauch witterungsbedingt um 5% gestiegen, Stromverbrauch um 1% gesunken. Die Industrie bleibt mit 41% des gesamten Erdgases und 46% des Netto-Stromverbrauchs der größte Verbraucher in Deutschland vor den Haushalten (26% beim Strom und 30% beim Erdgas). Die Erneuerbaren Energien kommen im Strommix mitlerweile auf rund 22%.

Eine kurze Geschichte des Goldes: George Soros, die Eurokrise und sichere Häfen. Großspekulanten und die – so der damalige Vorsitzende der Euro-Gruppe Jean-Claude Juncker – weltweit organisierte Attacke gegen den Euro.

Investitionen in neue Energien zahlen sich aus: An der Energiewende mitverdienen dank Umweltfonds. Hierbei beteiligt man sich mit eigenem Kapital an der Finanzierung eines Bauprojekts mit ökologischem Zweck; das können zum Beispiel Windkraftparks oder Biogasanlagen sein. Durch die finanzielle Beteiligung wird man gleichzeitig Miteigentümer und verdient auch deren erwirtschafteten Gewinnen mit.

Energetische Gebäudesanierung sowohl für Hauseigentümer als auch für den Staat lukrativ. Ein Autor der Zeitung “Die Welt” hatte sich peinlich verrechnet und eine Studie von Prognos im Auftrag der KfW in ihr Gegenteil verkehrt. Wird die Studie korrekt gelesen, ergibt sich eine Ersparnis von 135 Milliarden Euro bis zum Jahr 2050. Energetische Sanierungen und die dazu angebotenen Fördermöglichkeiten sind somit ökologisch wie ökonomisch sinnvoll und lohnen sich sowohl für den Hauseigentümer als auch für den Staat.

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Wir hoffen, Sie erhalten mit dieser Wochenschau eine interessante Retrospektive auf einige Highlights der vergangenen Woche. Zugleich wünschen wir ein schönes und erholsames Wochenende und frohe Ostern.

Ihre AGITANO Redaktion

Marc Brümmer

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