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AGITANO Wochenschau – Rückblick auf die KW 06/2013

Weitere interessante Nachrichten der Woche

KfW-ifo-Mittelstandsbarometer: Anlauf zum Aufschwung. Dritter Klimaanstieg in Folge, Geschäftslage stabil, Erwartungen wieder optimistischer, Arbeitsmarkt bleibt robust. Die Stimmungswende ist geschafft: Die aktuelle Geschäftslage der KMU überdurchschnittlich, die Stimmung der Großunternehmen hellt sich kräftig auf und der Arbeitsmarkt hat sein kurzes Zwischentief wieder überwunden…

Neuer Rekord bei deutschen Exporten: Deutsche Exporte lagen im Jahr 2012 +3,4 % über dem Vorjahr auf dem Rekordwert von 1.097,4 Mrd. Euro. Überschuss in der Außenhandelsbilanz 188,1 Mrd. Euro

Arbeitstypen der Zukunft: Fraunhofer-Broschüre und Film.Pünktlich zum Zukunftsforum 2013 präsentiert das Fraunhofer IAO in einer Broschüre sowie anhand eines begleitenden Films die »Arbeit der Zukunft« in einer sich wandelnden Arbeitswelt. 15 Informations- und Innovationsboxen stellen zusätzlich konkrete Handlungs- und Gestaltungsansätze vor.

Immobilienmarkt, Wohnungsneubau, Mieten: Expansion beim Wohnungsneubau hält an, in Ballungsräumen leichte Überhitzungstendenzen. Preisunterschiede gewaltig: Im Bundesdurchschnitt liegen die Hauspreise in den Großstädten bei 278.000 Euro, im Umland bei 221.000 Euro und im ländlichen Raum bei 111.000 Euro. In den meisten Großstädten wird bis zum Herbst 2013 ein weiterer Anstieg der Wohnungspreise erwartet. In fünf Städten werde der Anstieg voraussichtlich über zehn Prozent liegen: Berlin, Augsburg, Hamburg, München und Nürnberg.

Studie: Mehr als soziale Gerechtigkeit – Umverteilung fördert Wachstum. Gemeinsame Studie der Jacobs University, der Universität Bremen und der ETH Zürich: “Staatliche Umverteilung von Reich zu Arm kann das wirtschaftliche Wachstum einer Gesellschaft nachhaltig fördern.” Es gäbe für Regierungen also nicht nur altruistische, sondern ganz pragmatische volkswirtschaftliche Gründe, die Vermögenswerte einer Gesellschaft immer wieder umzuverteilen, anstatt eine immer größere Konzentration in immer weniger Händen zuzulassen.

EEG-Zahlungsströmen – einige Bundesländer verschlafen die Energiewende: Bundesländer, die die Energiewende nicht aktiv vorantreiben und nicht auf Erneuerbare Energien setzen, wirtschaften zulasten ihrer Bürger: Erneuerbare in Bayern: 23,9%, Erneuerbare in NRW: 4,8%. Die Folge: Bayerische Bürger bekommen mehr aus der EEG-Förderung als sie einzahlen, die NRW-Bürger sind Netto-Zahler.

400 Energie-Studien: Die vom Bundesumweltministerium geförderte Plattform energie-studien.de hat seit dem Launch im Oktober 2011 schon fast 400 Studien zu systemanalytischen, ökonomischen, politischen, ökologischen und gesellschaftlichen Aspekten der Erneuerbaren Energien erfasst und verschlagwortet. 100 von ihnen sind bereits redaktionell zusammengefasst und mit Infografiken versehen.

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Wir hoffen, Sie erhalten mit dieser Wochenschau eine interessante Retrospektive auf einige Highlights der vergangenen Woche. Zugleich wünschen wir ein schönes und erholsames Wochenende.

Ihre AGITANO Redaktion

Marc Brümmer

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