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AGITANO Wochenschau – Rückblick auf die KW 27/2013

Nachrichten, Studien und Whitepaper für UnternehmerInnen, Fach- und Führungskräfte und Selbstständige

Pricing Stress Test 2013: Unternehmen verschenken viel Gewinn durch fehlende Preiserhöhungen. Das Beratungsunternehmen Simon-Kucher & Partners zum vierten Mal in Folge Pricing Stress Test unter den wichtigsten deutschen Aktienunternehmen durch. Die Ergebnisse zeigen: Würden die untersuchten Unternehmen sich angenommenen Preissteigerungen in Höhe von zwei Prozent anpassen, würden diese einen durchschnittlichen Gewinnzuwachs von 32 Prozent oder drei Milliarden Euro erzielen. Unternehmen, die aktuell Verluste einfahren, würden sogar in die Gewinnzone geraten.

Spenderorgane in Zukunft via 3-D-Drucker? Medizin ist bedeutenden Schritt weiter! Seit der ersten erfolgreichen Nierentransplantation Anfang der 1950er Jahre hat die Medizin im Berich der Organspende enorme Fortschritte erzielt. Aber ein Problem bleibt bis heute ungelöst. Der Mangel an Spenderorganen. Eine ungewöhnliche Lösung kommt nun seitens der Wissenschaft: Die Schaffung von Ersatzorganen im Labor via 3-D-Drucker. Vorlage ist eine Schweineleber.

WZB-Elitestudie – Demografischer Wandel ist die größte Herausforderung: Im Rahmen einer der aufwendigsten Befragungen der vergangenen 18 Jahre hat das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung über 350 Top-Entscheider aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu ihren Werten, Einstellungen und die, aus deren Sicht, größten Herausforderungen für Deutschland befragt.

Kienbaum-Studie: Vergütung von Führungskräften und Spezialisten in Marketing und Vertrieb. Wie haben sich die Gehälter von Führungskräften und Spezialisten in Marketing und Vertrieb im Vergleich zum Vorjahr entwickelt? Sind sie gestiegen oder gesunken? Wer sind die Topverdiener und wo sind sie zu finden und wie sieht es mit der Altersvorsorge aus? Die Managementberatung Kienbaum. Bei den Führungskräften stiegen die Gehälter mit 3,4 Prozent etwas stärker als bei den Fachkräften mit 3,1 Prozent. hat Kienbaum die Daten von 3.505 Führungspositionen, 5.762 Spezialisten und 1.336 Sachbearbeitern in 733 Unternehmen untersucht, um diesen und weiteren Fragen auf den Grund zu gehen. Hier finden sie eine kompakte Zusammenfassung der bemerkenswertesten Resultate.

Aktueller Überblick über die Startups in Deutschland: Startup Monitor 2013 veröffentlicht. Startups sind ein wichtiger Faktor für die deutsche Wirtschaft. Sie bieten hochqualifizierten Fachkräften sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse und leisten inzwischen einen beachtlichen Beitrag zum deutschen Bruttoinlandsprodukt. Der Bundesverband Deutsche Startups e.V. (BVDS) und die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin haben es sich zur Aufgabe gemacht, diese Unternehmensform den Medien, der Politik und der breiten Öffentlichkeit näher zu bringen. Aus diesem Grund veröffentlichten sie den Startup Monitor 2013: Er bietet allen Interessierten (z. B. Kapitalgeber und Unternehmensgründer) einen aktuellen Überblick über die Startup-Szene in Deutschland.

IW-Köln: Arbeitnehmer wünschen sich mehr Anerkennung vom Chef. Die gute Nachricht vorweg: Die deutschen Arbeitnehmer sind im Großteil mit ihrem aktuellen Job vollauf zufrieden. Aber seitens ihres Chefs erfahren sie zu selten Unterstützung. Zu diesem Ergebnis gelang das Institut der deutschen Wirtschaft Köln, das hierzu über 2.000 Datensätze auswertete.

Microsoft Studie: Mehr Social Tools für den Arbeitsplatz der Zukunft. Die Digitalisierung der Arbeitswelt und neue Formen des Netzwerkens bieten den Unternehmen und ihren Mitarbeitern immer neue Möglichkeiten: Stichwort „Social Media“. Die damit verbunden Potenziale werden allerdings noch nicht ausreichend genutzt. Das zeigt eine aktuelle Studie von Microsoft. In zentrale folgender Infografik werden die zentralen Studienergebnisse dargestellt.

Industrie 4.0: Schlechte Enterprise-Search-Engines kosten deutsche Industrie Milliarden. Die deutsche Industrie verliert bis zu 23 Millionen zusätzliche Arbeitstage jährlich bei der Informations-Suche. Durchschnittlich 15 Minuten wenden die rund fünf Millionen Beschäftigten der Branche pro Tag auf, um dieselben Suchanfragen auf verschiedenen Plattformen auszuführen. Das allein kostet jedes Jahr bis zu 6,5 Milliarden Euro und behindert zudem die weitere Wertschöpfung. Dennoch setzt nur knapp die Hälfte der Unternehmen intelligente Programme ein, die benötigte Daten systemübergreifend finden.

BauInfoConsult: Jahresanalyse 2013/2014 für Bau- und Installationsbranche. Wo in Deutschland werden in naher Zukunft die meisten neuen Immobilien entstehen? Was sind die Materialtrends 2014? Diesen und weiteren Fragen BauInfo Consult im Rahmen einer umfassenden Marktstudie für die Bau- und Installationsbranche vorgegangen. Das Ergebnis ist die „Jahresanalyse Deutschland 2013/2014“. Interessierte können sich mit diesem umfassenden Nachschlagewerk über Trends und Entwicklungen beider Branchen informieren.

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Wir hoffen, Sie erhalten mit dieser Wochenschau eine interessante Retrospektive auf einige Highlights der vergangenen Woche. Zugleich wünschen wir ein schönes und erholsames Wochenende.

Ihre AGITANO Redaktion

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