Finanzmarkt

Deshalb sind Demo-Konten so wichtig für erfolgreiches Traden

Mann in Hemd und Jeans sitzt an Schreibtisch mit Laptop, Bildschirm, Tastatur und Kaffeebecher, betrachtet Aktienkurse und telefoniert mit Smartphone

Wer an der Börse oder am Krypto-Markt traden will, sollte sich als erstes ein Demo-Konto bei einem der vielen Anbieter anlegen. Denn es gibt viele gute Gründe dafür, eben nicht sofort Echtgeld in die Hand zu nehmen und damit zu handeln. Die wichtigsten Gründe, die für Demo-Konten sprechen, haben wir im Folgenden aufbereitet. Gleichzeitig gehen wir jedoch auch darauf ein, warum man gerade als Anfänger:in an einem Demo-Konto nicht vorbeikommt.

Demo-Konto: Einfacher erster Schritt

Als erstes soll es darum gehen, wie einfach es eigentlich ist, ein Demo-Konto einzurichten. Zum Beispiel dauert es nur wenige Minuten, ein eToro Demo-Konto zu eröffnen – und anschließend kann man die ersten Trading-Schritte gehen. Man muss sich also keine Gedanken darüber machen, wie kompliziert alles ist oder was man alles benötigt, um ein Konto aufzusetzen. Dieses positive Merkmal kennzeichnet viele Demo-Konten. An sich ist es zwar nicht zwingend notwendig, eines einzurichten. Jedoch gerade für Anfänger:innen sind diese Konten ein sehr wichtiges Tool, um das User Interface kennenzulernen und sich entsprechend einzufinden.

Die jeweiligen Demo-Konten ermöglichen es neuen Nutzer:innen, die Funktionsweise der Software kennenzulernen. Und dies kann im Laufe der Zeit, gerade bei langfristigen Investments, eine zentrale Rolle einnehmen. Denn nur, wenn man genau weiß,

  • wo man welche Aktionen durchführen kann,
  • welche Schritte diese genau erfordern und
  • welche Präzision bei den einzelnen Aktionen möglich ist,

wird man auch unter Druck in der Lage sein, die richtigen Buttons zu klicken. Doch es gibt noch mehr Erfahrungen, die man bei der Nutzung von Demo-Konten sammeln kann. Mit dem Spielgeld, welches man in einem solchen Konto hat, kann man die ersten Investitionen tätigen und sehen, wie sich diese entwickeln. Wichtig ist dabei, dass man übt, Risiken richtig einzuschätzen. Das richtige Risikomanagement gehört an der Börse zweifellos zu den zentralen Investment-Instrumenten. Ohne die richtige Einordnung von Risiken wird man sehr schnell Verluste schreiben. Auch hier liegt der Vorteil von Demo-Konten auf der Hand: Fehler in der Anfangsphase muss man nicht durch den Verlust von Echtgeld lernen.

Erst einmal einfinden und lernen

Insbesondere Anfänger:innen und Neueinsteiger:innen auf einer spezifischen Plattform können von den Demo-Konten profitieren. Klar: Als Anfänger:in hat man nun einmal keine Erfahrung und gewisse Marktphasen sind selbst für Profis nicht leicht zu navigieren. Gerade dann kann man sehr schnell sehr viel Geld verlieren. Deshalb ist es so wichtig, dass man sich erst einmal etwas Erfahrung aneignet.

Auch wenn das Steuern über die entsprechenden Broker-Plattformen mit der Übung recht leichtfällt: Das Traden von Aktien und Kryptowährungen ist kein Kinderspiel. Diesen Eindruck haben womöglich die Marktbewegungen im Laufe der letzten Monate erweckt beziehungsweise verstärkt. Allerdings sind in einem Bullenmarkt alle Marktteilnehmer:innen zunächst einmal Genies. Denn der Markt geht eigentlich nur nach oben und die Kurse steigen immer höher auf das nächste Allzeithoch. Früher oder später wird dies aber nicht mehr der Fall sein und dann gilt es, in der Lage zu sein, Verluste zu vermeiden oder zumindest zu minimieren. Wer zuvor noch keine Erfahrungen mit einem Bärenmarkt gesammelt hat oder man sich noch nicht mit Kursverlusten beschäftigen musste, dann sind Fehler vorprogrammiert.

Auch deshalb sind Demo-Konten so wichtig. Dennoch werden diese Konten von vielen neuen Nutzer:innen nicht einmal genutzt, weil jede:r glaubt, dass sie bereits alles wüssten und dass man nur Schwergewichte wie Apple, Facebook und Amazon kaufen müsse. Doch dem ist eben in den meisten Fällen nicht so. Offen gesagt ist Trading für die meisten Menschen kein profitables Geschäft, die meisten Trader:innen verlieren Geld. Die einzige Möglichkeit, diese Risiken wirksam zu umgehen, ist eine sorgfältige und umfassende Vorbereitung. Die beste Möglichkeit dafür bieten in der Tat Demo-Konten, indem die kostenfreien Demos unzählige Details und Feinheiten bereits im Voraus aufzeigen und entsprechende Situationen realitätsnah darstellen.

Ende der Vorbereitungsphase: Wann sollte man richtig loslegen?

Wann ist es an der Zeit, das Demo-Konto zu verlassen und echtes Geld einzusetzen? Natürlich hat es keinen Sinn, Jahre mit einem Demo-Konto zu verbringen und sich dadurch unzählige Möglichkeiten entgehen zu lassen. Ein bisschen Zeit sollte man allerdings durchaus investieren. Wann genau man umschwenken sollte, muss jede:r Trader:in selber entscheiden, da die Situation für jedes Investment eine andere ist. Die eine braucht vielleicht nur ein paar Stunden, um die wichtigsten Dinge zu verstehen. Ein anderer ist eventuell besser beraten, wenn er ein paar Tage oder Wochen mit dem Demo-Konto arbeitet. Eines sollten aber alle Anfänger:innen machen: Man sollte das Demo-Konto zumindest ausprobieren und die ersten Schritte damit machen. Zusätzlich zu den Demo-Konten gibt es bei vielen Anbietern zusätzliche Tools, die dabei helfen, den Markt besser zu verstehen. Seriöse Anbieter stellen Trainings und Lektionen zur Verfügung, die dabei helfen, alles rund um Aktien und Krypto zu verstehen.

Fazit: Starten mit Bedacht

Eines liegt auf der Hand: Es ist wichtig, nicht blauäugig an das Traden heranzugehen. Natürlich kann man beim Traden viel Geld verdienen. Doch genauso kann man eben auch sehr viel Geld verlieren. Ein Demo-Konto kann zumindest dabei helfen, einen sicheren Einstieg zu wählen und viele Fehler vermeiden lernt, bevor Echtgeld zum Einsatz kommt.

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