Energie & Umwelt

Deutsche Solarworld will gegen chinesische Billig-Konkurrenz klagen

Der deutsche Marktführer Solarworld (Bonn) will bei der EU-Kommission Klage gegen die chinesische Konkurrenz einreichen: Die EU verfüge über die rechtlichen Möglichkeiten, „um kompensatorische Maßnahmen, insbesondere Zölle, gegen unzulässige Handelspraktiken einzuführen“, insbesondere gegen die Exportsubventionen aus Peking. Die staatlich geförderten Dumpingpreise und nicht wettbewerbskonforme Subventionen würden die europäische Solarwirtschaft ausbooten, die zeitgleich mit eigenen Subventionskürzungen zu kämpfen hat.

Ein Bündnis aus sieben amerikanischen Solarfirmen, darunter auch die US-Tochter von Solarworld, hat bereits im November bei der US-Handelskammer ein Verfahren gegen die marktschädigenden Handelspraktiken aus China beantragt. Die Unternehmen wären nicht in der Lage, in dem lukrativen und schnell wachsenden US-Solarmarkt mit den stark subventionierten chinesischen Firmen mitzuhalten. Das US-Handelsministerium prüft derzeit, ob diese Anschuldigungen der Wahrheit entsprechen. Die Entscheidung steht aktuell noch aus.
(mb)

 

ElSchnuppero

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