Neue Medien

Die Zukunft der Unterhaltungselektronik ist die Vernetzung mit dem Internet

Die gemeinsame Studie „Die Zukunft der digitalen Consumer Electronics“ des Hightech-Verbands BITKOM und dem Prüfungs- und Beratungsunternehmen Deloitte sieht die Zukunft der Unterhaltungselektronik in den so genannten „Connected Products“, also in Geräten, die einen direkten oder indirekten Internetzugang bieten. Stichwort umfassend vernetztes Multimedia-Entertainment. Weitere Wettbewerbsvorteile, die von den deutschen Konsumenten vermehrt nachgefragt werden, sind Bedienungsfreundlichkeit, Stromverbrauch, Umwelteigenschaften und Ressourcenschonung. Klaus Böhm, Director Media bei Deloitte: „Der Markt für Consumer Electronics ist ausgesprochen dynamisch – und erfährt derzeit einen Paradigmenwechsel. Digitalisierung und Konnektivität verändern Geräte tiefgreifend. Vor allem Apps haben dazu geführt, dass sich neue Funktionalitäten auf den Endgeräten etablieren und sich daraus neue Geschäftsmodelle entwickeln.“ Die Appse stehen dabei für ein zukunftsweisendes Bedienungskonzept, das im Sinne einer einfachen Benutzung erkennbaren Mehrwert bietet. Michael Schidlack, CE-Experte des BITKOM: „Die Karten im CE-Markt werden gerade neu gemischt: Analoge Geräte spielen künftig nur noch in Nischenmärkten eine Rolle, die Digitalisierung ist fast abgeschlossen. Die Zukunft der Unterhaltungselektronik liegt in der Vernetzung mit IT, Telekommunikation und Internetdiensten.“ Diese „Connectables“ dürften künftig 85% des Gesamtumsatzes ausmachen.

ElSchnuppero

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