Wirtschaft

Europäer arbeiten im Schnitt 34,5 Jahre, Schweden 40,1 Jahre

Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat Bevölkerungs- und Arbeitsmarktdaten der EU-Mitgliedsstaaten ausgewertet und die durchschnittliche Lebensarbeitszeit in den EU-Mitgliedsstaaten berechnet. Für die EU-27 ergibt sich ein Mittelwert von 34,5 Jahren, die jeder Europäer in seinem Leben erwerbstätig ist. Das sind 1,6 Jahre mehr als noch im Jahr 2000. Am längsten stehen dabei die Schweden dem Arbeitsmarkt zur Verfügung, sie kommen auf rund 40,1 Jahre. Deutschland liegt mit 36,8 Jahren 2,3 Jahre über dem EU-Mittel. Hierzulande stieg die Lebensarbeitszeit somit seit dem Jahr 2000 um 2,5 Jahre. Am wenigsten arbeiten die Ungarn von ihrer Lebenszeit: Der Schnitt beträgt hier 29,3 Jahre.

Mitte Januar 2012 wurde auch eine vergleichende Studie zur jährlichen Arbeitszeit innerhalb der EU herausgegeben. Hier belegt Rumänien (2095 Stunden) den ersten Platz. Es folgen Ungarn (2021), Griechenland (1971), Deutschland (1904), Großbritannien (1856), Italien (1813), Spanien (1798) und Frankreich (1679). Zum Ausspannen eignet sich eher Finnland: Mit 1670 Stunden im Jahr arbeitet man hier am wenigsten. Selbständige allerdings arbeiten dabei deutlich länger, in Deutschland im Schnitt 2459 Stunden im Jahr. Dies wird innerhalb der EU nur von den österreichischen Selbstständigen mit 2551 Stunden übertroffen.
(mb)
 

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