Energie & Umwelt

Gigantische Gewinne für die Öl- und Gasmultis 2011

Größte Preistreiber in Deutschland 2011 waren einmal mehr Energie und Kraftstoffe: Sprit verteuerte sich im Jahresvergleich um 11,3% teurer, Heizöl sogar um 28,5% (Stand: November 2011). Über die Preisrallye konnten sich neben Rohstoffspekulanten vor allem auch die Öl- und Gasmultis freuen:

Der US-Ölkonzern ExxonMobil verzeichnete 2011 einen gigantischen Gewinn von 41,1 Milliarden Dollar. Genug, um damit beispielsweise die Deutsche Bank auf einen Schlag kaufen zu können. Allerdings hatte ExxonMobil 2008 mit 45,2 Milliarden Dollar nach Steuern (Netto) sogar einen noch höheren Gewinn verbucht, da die Finanzjongleure aus Panik vor der Finanzkrise aus Aktien in die Rohstoffe geflüchtet waren und damit zu einer massiven Preissteigerung beigetragen hatten. US-Konkurrent Chevron kann sich ebenfalls über einen satten Gewinn für das Jahr 2011 in Höhe von 26,9 Milliarden Dollar freuen – immer noch mehr als Apple, das einen Rekordgewinn in 2011 von 25,9 Milliarden Dollar verkündet hat. ConocoPhillips wiederum kam auf 12,4 Mrd. Dollar. Der russische Staatsmonopolist Gazprom konnte seinen Gewinn seinerseits um 41,3% auf 30,6 Milliarden Dollar steigern – allerdings allein in den ersten neun Monaten 2011.
(mb)

 

ElSchnuppero

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