Wirtschaft

Hewlett Packard gibt seinem 99-Dollar Tablet-PC eine zweite Chance

Hewlett Packard-Chef Leo Apotheker hatte vor kurzem verkündete, den Tablet-PC seines Konzerns nach nur sechs Wochen vom Markt zu nehmen. Nun fand der Kleincomputer allerdings nach einer deutlichen Preissenkung doch noch einen reißenden Absatz. Das HP-Tablet kostete zuletzt nur noch 99 Dollar und war damit 300 bis 400 Dollar billiger als die Konkurrenz. Eine HP-Sprecherin: „Die Geschwindigkeit mit der es aus den Lagern verschwand, war erstaunlich.“ Daher werde HP nun doch noch eine letzte Runde produzieren, um die letzten verbliebenen Bauteile abzuarbeiten. Das soll bis Ende Oktober geschehen sein. Wie viel Stück noch produziert werden, wurde allerdings nicht gesagt. Konzern-Chef Apotheker hatte vor zwei Wochen einen Radikalumbau des Konzerns angekündigt. Dabei steht auch die schwächelnde und hart umkämpfte PC-Sparte zur Disposition. Marktbeobachter von IHS iSuppli schätzen den Herstellungspreis bei dem Einführungsmodell auf 306 Dollar, so dass HP mit seinem Ramschpreis bereits eine Menge Geld verloren haben dürfte. So urteilt auch der Analyst Shaw Wu die zweite Auflage für eine schlecht durchdachte Entscheidung: „Sie haben bereits eine Menge an Entscheidungen in Eile getroffen. Dies dürfte die Kunden und die Zulieferer weiter verunsichern.“

ElSchnuppero

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