Recht

Hochwasser: Neben Soforthilfe wird nun eine Versicherungspflicht gegen Naturkatastrophen geprüft

Jahrhundertflut: Versicherungspflicht ist wichtiger denn je

Hochwasser, Versicherung, DIW Berlin
Versicherungspflicht gegen Naturkatastrophen? / Bild: DIW Berlin

Nur elf Jahre nach der letzten „Jahrhundertflut“ stehen im Frühjahr 2013 erneut Teile Bayerns, Ostdeutschlands und Niedersachsens unter Wasser. Mancherorts wurden die höchsten Pegelstände seit dem Mittelalter gemessen. Das genaue Ausmaß der Schäden wird noch ermittelt, doch sicher ist bereits jetzt: Viele Betroffene sind gegen Hochwasserschäden nicht versichert, und dieses Mal waren auch Orte betroffen, die bisher nicht als sonderlich gefährdet galten. Welche Konsequenzen müssen daraus gezogen werden? Bei einem Pressegespräch im DIW Berlin erörterten Reimund Schwarze, Leiter der Forschungsgruppe „Klimawandel und Extremereignisse“ am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig, und Gert G. Wagner, Vorstandsmitglied des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), Möglichkeiten und Grenzen einer Versicherungspflicht gegen Naturkatastrophen in Deutschland.

Ein Dossier | PDF, 144.56 KB mit Hintergrundinformationen und die Präsentation | PDF, 0.92 MB stehen zum kostenfreien Download bereit.

(DIW Berlin 2013)

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Hotline und Soforthilfe für Hochwasser-Geschädigte

Seit Mittwoch, 12. Juni 2013, ist eine zentrale gebührenfreie Hotline der Verbraucherzentralen für Hochwasser-Opfer eingerichtet. Die neue Hotline bündelt die Informationsangebote der Verbraucherzentralen. Besondere Schwerpunkte sind Versicherungsfragen, allgemeine Vertragsfragen (z.B. zu Kündigungs- oder Rücktrittsmöglichkeiten bei Reise- und Kaufverträgen), sowie die Ausgestaltung von Kreditverträgen zur Finanzierung der Schadensbeseitigung… Im Beitrag ebenfalls weiterführende Links zu den Soforthilfeprogrammen Thüringen, Sachsen, Niedersachsen und Bayern … zum Artikel

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