Wirtschaft

Informationsdienst Wirtschaft, Energie und Unternehmen: 04.08.2011

Deutsche Autohersteller fahren auf der Gewinnerstrasse
Deutsche Autofirmen befinden sich wieder auf der Überholspur. Ein Ende des Booms ist noch nicht abzusehen. Daimler ist, mit einem Umsatz von 51 Milliarden Euro im ersten Halbjahr, zehn Prozent mehr im Vorjahresvergleich, ganz vorne mit dabei. Die Firma verbuchte einen realen Gewinn von 2,9 Milliarden Euro, ganze 50% mehr als im Vorjahr. Audi kann wegen der wachsenden Nachfrage aus Asien einen operativen Gewinn von 1,68 Milliarden Euro verbuchen, 70% mehr als im Vorjahr. BMW blieb nach Steuern 1,8 Milliarden Euro übrig, weit mehr als Analysten im vornherein angenommen hatten. VW beendete sein erstes Geschäftshalbjahr mit einem operativen Gewinn von satten 6,5 Milliarden Euro. Damit hat VW mit 2,5 Millionen verkauften Autos fast genau so viel Gewinn erwirtschaftet wie im gesamten Geschäftsjahr 2010. Porsche, die auch ein sehr ergiebiges Halbjahr hatten, können von allen Autobauern die beste Gewinnmarge von stolzen 20% erreichen. Daimler und Audi hingegen immer noch mit beachtlichen 10,7% und 11,8%. (vollständiger Artikel: hier).

Bereits 250.000 Euro Strafen wegen neuem Anti-Lohndumpinggesetz in Österreich
Vor drei Monaten ist in Österreich das neue Anti-Lohndumpinggesetz in Kraft getreten. Bislang wurden elf Unternehmen wegen Entlohnung unter dem Kollektivvertrag angezeigt. Betroffen waren 41 Arbeitnehmer, die zu wenig Lohn erhielten. Das Strafmaß liegt bei 250.000 Euro. Weitere 25 Betriebe stehen unter Verdacht, insgesamt 93 Beschäftigte nicht ausreichend zu entlohnen. Am stärksten betroffen ist das Bau- und Baunebengewerbe… (vollständiger Artikel: hier

„Visionäres Wirtschaften – den Megatrend nicht verpassen“
PRESSEMITTEILUNG: Von der Vision zum Kongress – vom ganzheitlichen Denken zum Unternehmens- und Büroalltag. „Visionäres Wirtschaften – den Megatrend nicht verpassen“, heißt der Kongress, den Adriana Casas und Ulrike Syamken vom 15. bis 16. Oktober 2011 im Münchner M,O,C, Veranstaltungscenter organisieren. Mit diesem erstmals stattfindenden Event wollen sie neue Lösungen rund um eine ganzheitliche Unternehmenskultur vorstellen. Das reine Gewinnstreben wird heute in den Führungsetagen der Unternehmen zunehmend um tiefere Werte, wie etwa den der Nachhaltigkeit, ergänzt. Zwischen Globalisierung, Corporate Governance und Social Responsibility stoßen herkömmliche Grundsätze der Unternehmensführung und Mitarbeiterverantwortung oft an ihre Grenzen. Sie ziehen gesundheitliche und
ökonomische Belastungen für die Organisationen oder ihre Mitarbeiter nach sich… (vollständiger Artikel: hier)

Fachkräftemangel mit Frauenpower begegnen – Projekt „FUTURE IS FEMALE“
Der Fachkräftemangel ist ein viel und heiß diskutiertes Thema dieser Tage… An der Universität Augsburg arbeitet man an der Lösung des Problems. Mittel zur Lösung ist dabei das ungenützte Potential an Frauenpower, an weiblicher Arbeitskraft. Nach einjährigen Vorbereitungen beginnt nun im September 2011 das Projekt „FUTURE IS FEMALE“. In Zusammenarbeit mit ausgewählten kleinen und mittelständischen Unternehmen wird in dem Projekt versucht, das bislang immer noch zu großen Teilen ungenutzte Arbeitskräftepotenzial von hoch qualifizierten Berufs-Wiedereinsteigerinnen, Alleinerziehenden, älteren Arbeitnehmerinnen, Frauen mit Migrationshintergrund sowie qualifizierten Aufsteigerinnen freizusetzen… (vollständiger Artikel: hier).

Möglicherweise 12 Millionen weniger Erwerbstätige in Deutschland bis 2050
Die demographische Entwicklung sieht in Deutschland im Moment nicht gerade rosig aus. Der Anteil der Älteren wird immer höher und der der Jungen immer niedriger. Noch dazu besitzt Deutschland von allen EU Staaten die niedrigste Geburtenrate. Folglich werden die Akteure auf dem Arbeitsmarkt immer weniger. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat nun eine Studie veröffentlicht, die die demographischen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Zahlen und Worte fasst… (vollständiger Artikel: hier).

Deutschland ist Europameister bei Aluminium Recycling
Die European Aluminium Association (EAA), die die Aluminiumindustrie in Europa repräsentiert, hat Zahlen über das europaweite Recycling von Aluminium Getränkedosen im Jahr 2009 veröffentlicht. Insgesamt wurden 64.3% der 34 Billionen Dosen die in Europa, der EFTA und der Türkei angefallen sind, gesammelt und wiederverwertet. Das entspricht 21 Billionen Dosen und somit 400 Millionen Dosen mehr als 2008. In Deutschland wurden 96% der Dosen wiederverwertet, gefolgt von Finnland mit 95%, Belgien mit 93% und Norwegen mit 92%. Das Recycling von Aluminium ist besonders ergiebig weil es zu den Materialien zählt, die beliebig oft wiederverwendet werden können, ohne das die Qualität dabei schaden nimmt. Die Wiederverwertung von alten Aluminium spart im Vergleich zur Herstellung bis zu 95% der Energie ein. (Artikel: hier)

Kuka im Aufschwung: Die Auftragsbücher sind prall gefüllt
Das Augsburger Maschinenbarunternehmen KUKA AG kann sich über einen regen Zufluss von Aufträgen freuen. Allein in diesem Halbjahr sind Aufträge im Wert von 840 Millionen Euro eingegangen, ein sattes Plus von 50% gegenüber dem Vorjahr. 440 Millionen Neuaufträge wurden nur im zweiten Quartal verzeichnet, 90 Millionen mehr als viele Analysten erwartet hatten. Des Weiteren wurde in China eine eigenständige Roboticsgesellschaft ausgegliedert, die den Vertrieb, Service und die Montage von Robotern zusammenführen soll. Für den Robotermarkt sei China definitiv ein dynamischer Zukunftsmarkt und KUKA möchte dessen Wachstumschancen noch besser nutzen. Ende Juni konnte der Roboterhersteller einen Umsatz von 663,4 Millionen Euro verbuchen. Bis Ende des Jahres sollen mindestens 1,2 Milliarden Umsatz gemacht werden bei einer Ebit-Marge von mindestens fünf Prozent. (vollständiger Artikel: hier).
 

ElSchnuppero

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