Wirtschaft

Informationsdienst Wirtschaft, Energie und Unternehmen: 09.08.2011

Lärmschutz mit Klimaschutz: Öko-Lärmschutzwände
Die Rau Geosystem Süd GmbH hat die weltweit erste Lärmschutzwand entwickelt die zu 100% Ökologisch ist. Sie bestehen aus Naturstoffen wie Aushubmaterial, Kies oder Schotter oder anderem Recyclingmaterial und wird nach der Aufstellung mit Kletterpflanzen bepflanzt. Damit wird so wenig Energie und Neumaterialen für den Bau der Wände aufgewendet wie möglich. Des Weiteren sind auf ihnen Photovoltaik Module installiert die nach dem Geschäftsführer der Rau Geosystem Süd GmbH, Erwin Königsberger, die in vielen Fällen sogar einen Teil der Gesamtmaßnahme tragen können. Die Öko-Lärmschutzwand ist außerdem Leistungsfähiger als eine gebräuchliche Lärmschutzwand. Diese besitzen nur eine Masse von 40 bis 200 kg/m2 während die Wand von Rau bis zu 800 kg/m2 vorweisen kann. Somit werden mehr Geräusche abgedämmt.
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Durch effiziente Beleuchtung Stromkosten sparen
Mithilfe von effizienten und innovativen Lösungen bei der Beleuchtung innerhalb des Unternehmens kann auf lange Sicht viel Geld gespart werden. Die EnergieAgentur.NRW hat ein Video veröffentlicht, dass die energieeffiziente Nutzung von Beleuchtung und natürlichen Licht zeigt. Die Mehrkosten für das automatische Lichtsteuerungssystem von 65.000 Euro rechnen sich nach vier bis fünf Jahren. Die Firma spart durch das System jährlich 15.000 Euro ein. Jörg Buschmann, Experte der EnergieAgentur.NRW rät Unternehmen, bei einem Neubau oder der Modernisierung, einen unabhängigen Beleuchtungsplaner zu beauftragen.
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Blendende Zukunft für die lokale Photovoltaik
Der Bundesverband für Solarwirtschaft (BSW-Solar) prognostiziert eine eindeutig positive Zukunft für den Solarstrom. Der Bundesverband schätzt, dass der Strom der auf dem Dach installierte Photovoltaik Anlagen produziert wird, schon 2013 billiger als viele Haushaltstarife der Energieversorger sein wird. Innerhalb der letzten fünf Jahre sind die Kosten für Solaranlagen um mehr als die Hälfte gesunken. BSW-Solar glaubt, dass bis 2017 Solaranlagen auf Dächern von Gebäuden, die einen hohen Anteil des Solarstroms selbst verbrauchen. Nach BSW-Solar soll sich der Absatz von Photovoltaik bis 2020 mindestens verdreifachen.
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Der AAA-Club schaut auf USA und PIGS-Staaten – Finanzmärkte verängstigt
Am Freitag hat die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P)nach Börsenschluss am Abend bekanntgegeben, dass sie die Kreditwürdigkeit der USA herabgestuft habe. In der Reaktion setzte sich die Talfahrt der internationalen Börsen weiter fort. In Bezug auf die Turbulenzen auf den internationalen Finanzmärkten im Sog der europäischen und jetzt noch aktuelleren US-Schuldenkrise sagte der Vorsitzende der Euro-Gruppe, der luxemburgische Premier Jean-Claude Juncker: „Die Politik muss der Irrationalität der Finanzmärkte aktive Ruhe entgegensetzen.“ Er halte nichts davon, durch „unüberlegte, zu divergierenden Interpretationen Anlass gebende öffentliche Äußerungen“ zum Nachdenken über zusätzliche Maßnahmen einzuladen. US-Präsident Obama gab sich trotzig: Am Montagabend mitteleuropäischer Zeit sagte er, die Probleme der USA seien „lösbar“.
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Russisches Gas im ersten Halbjahr um 18,8% teurer
Ausländische Kunden russischen Erdgases mussten im ersten Halbjahr 2011 im Schnitt 18,8% mehr bezahlen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Durch Durchschnittspreis lag bei 353 Dollar pro 1.000 Kubikmeter. Die Einnahmen aus dem Gasexport außerhalb des ehemaligen sowjetischen Einflussgebietes betrug in den ersten sechs Monaten des Jahres 21,5 Milliarden Dollar, innerhalb dieses Raumes 8,1 Milliarden Dollar.Aus den Gasexporten in die ersten Gruppe von Ländern wurden nach Schätzung der Zollexperten im Laufe der ersten sechs Monate des Jahres 21,5 Milliarden Dollar und in die zweite Ländergruppe 8,1 Milliarden Dollar eingenommen.
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Chemiegigant Bayer will für seinen Strom nicht mehr bezahlen
In der Pharma- und Chemiebranche stecken große Gewinne. Bayer hat 2010 bei einem Umsatz von 35,1 Milliarden Euro ein operatives Ergebnis von 2,7 Milliarden Euro eingefahren. Nun keilt das Unternehmen wegen seiner energieintensiven Chemiesparte gegen die Energiewende und steigende Strompreise. „Deutschland wird als Produktionsstandort für die energieintensive Chemieindustrie unattraktiver,“ so Konzernchef Marijn Dekkers. Die hohen Strompreise sind auf einen nicht funktionierenden Markt zurückzuführen. Deutschland besitzt zwar derzeit mit die höchsten Stromkosten in Europa. Genau wie in Österreich sinken aber auch in Deutschland seit Jahren die Großhandelspreise für Strom. Jedoch wird es einige Zeit dauern, bis der günstige Strompreis die Verbraucher erreicht.Die Ankündigung, respektive Drohung seitens Bayer könnte also eher zu einem Imageschaden beitragen, als letztlich eine in der Realität begründete Schlussfolgerung zu sein.
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„Zur strategischen Stabilität und gleichberechtigten Partnerschaft in der Arktis“
Auf Initiative Russlands findet derzeit eine viertägige internationale Konferenz zum Thema „Auf dem Nördlichen Seeweg zur strategischen Stabilität und gleichberechtigten Partnerschaft in der Arktis“ statt. Aufgrund der enormen Bodenschätze (v.a. Energierohstoffe) ist die Region von zentraler Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung der Anrainer. Aufgrund der kontinuierlich zurückweichenden Eismassen der Arktis eröffnet sich hier für die kommerzielle Schifffahrt eine zunehmend lukrative Seehandelsroute. Gleiches passiert auf der berüchtigten Nordwestpassage zur Umgehung des amerikanischen Kontinents auf der nördlichen Route.Die Konferenz findet auf dem atomgetriebenen Eisbrecher Jamal statt, mit an Bord sind Vertreter der USA, Kanadas, Russlands, Dänemarks, Islands, Norwegens, Schwedens und Finnlands.
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Italienische Eni will Ukraine zur Gasmacht in Europa machen
Die osteuropäische Ukraine verfügt über ein gigantisches Potential an Energieressourcen. Die gesamten einheimischen Schiefergasvorräte (unkonventionelle Gaslagerstätte) seien die größten in Europa. Allein diese Vorkommen werden auf 5.000 Mrd. bis 8.000 Mrd. Kubikmeter geschätzt. Derzeit fördert das Land jährlich rund 20 Milliarden Kubikmeter Gas für den Eigenbedarf und kauft zusätzlich 40 Milliarden in Russland ein. Nun hat der nationale ukrainische Gasversorger Naftogaz Ukrainy (mehr als 90% der gesamten Öl- und Gasfördermenge der Ukraine) mit dem italienischen Öl- und Gaskonzern Eni S.p.A ein Abkommen geschlossen. Zusammen sollen geologische Erkundungsarbeiten auf dem ukrainischen Festland und in einem Tiefwassergebiet des Schwarzen Meeres durchgeführt werden.
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ElSchnuppero

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