Wirtschaft

Informationsdienst Wirtschaft, Energie und Unternehmen: 19.08.2011

Großbanken wollen an harten Sparmaßnahmen genesen
Das größte Kreditinstitut der USA, die Bank of America, versucht sich mit extremem Sparmaßnahmen über Wasser zu halten. Die Bank wurde besonders schwer von dem Platzen der Immobilienblase in Amerika getroffen und die Nachwirkungen sind immer noch spürbar. Im zweiten Quartal diesen Jahres musste sie einen Rekordverlust von 9,1 Milliarden Dollar hinnehmen. Jetzt wird der Rotstift angesetzt. Noch im dritten Quartal sollen 3.500 Angestellte entlassen werden. Über einen längeren Zeitraum will die angeschlagene Bank 10.000 Stellen streichen Großbanken weltweit sehen sich wegen schrumpfender Rentabilität zum Handeln gezwungen.
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HP weitet Software Geschäft aus – will sich von Hardware trennen
HP will, ähnlich wie IBM vor ihr, sich verstärkt auf das lukrativere und Konjunkturresistente Software Geschäfte konzentrieren Im Zuge dessen will sich der Technologiekonzern den Softwarekonzern Autonomy, deren Börsenwert sich eigentlich nur 5,7 Milliarden Dollar beläuft, für 10 Milliarden Dollar einverleiben. Gleichzeitig prüft HP eine teilweise oder komplette Abspaltung seines Computerbereichs und kündigt den Ausstieg aus dem Mobile-Geschäft und den Produktionstop für seine, auf dem Betriebssystem WebOS basierenden Smartphones und Tablets, an.
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Energiepflanzen konkurrieren mit Nahrungsanbau und Waldschutz
Biokraftstoffe werden immer wieder als wichtiger Baustein der nachhaltigen Energiewende angeführt. Sie wären eine umweltfreundliche Alternative zu fossilen Kraftstoffen. Sicher ist, dass der Anteil von Energiepflanzen sich von Jahr zu Jahr erhöht. Der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) nach werden 2.282.500 Hektar Anbaufläche für Mais, Raps und andere Industrie- und Energiepflanzen im Jahr 2011 bereit gestellt werden. Der erhöhte Anbau von Energie- und Industriepflanzen konkurriert jedoch mit dem Waldschutz und könnte zu höheren Ausstoß von Treibhausgasen führen. Forscher des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung haben sich mit dem Problem beschäftigt.
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CO2 Lagerstätten In der Nordsee Bedrohung für Mensch und Tier
Seit April diesen Jahres gibt es in Deutschland einen Gesetzentwurf für das CCS-Gesetz, die Endlagerung von CO2 tief in unter der Erde. Die Durchführung CCS-Projekten stieß bei der breiten Bevölkerung bisher auf Proteste und Widerstand. Aus diesem Grund kam die Off-Shore-Lagerung, vor allem in der Nordsee, bei den Befürwortern von CCS ins Gespräch. Doch der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) warnt jetzt die Bundesregierung davor, Lagerstätten unter dem Boden der Nordsee zu erschließen. Nach einer BUND-Studie sei die Technologie noch nicht ausgereift genug, um eine problemlose Endlagerung von CO2 zu garantieren.
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Innovationscluster für nachhaltige Energie jährt sich
„Wir haben die Bedeutung der nachhaltigen Energieversorgung auch schon vor Fukushima und der Energiewende erkannt“, prahlt Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel. Vor einem Jahr wurde der Innovationscluster „Elektronik für nachhaltige Energienutzung“ an dem Fraunhofer-Institut für Iterierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB offiziell gegründet. Mit 35 initiierten Projekten die in Zusammenarbeit mit 14 Industriepartnern bearbeitet werden, hat sich der vom Staat Bayern unterstützte Innovationscluster als äußerst produktiv erwiesen.
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Nicht nur Sexindustrie heiß auf neue .xxx Domains
Die Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) hat nach jahrelanger Diskussion die Domäne „.xxx“ auf den Weg gebracht. Die für die Pornoindustrie zugeschnittene Domäne soll Seiten mit erotischen Inhalten markieren und ein Zeichen für sicheres Surfen sein. Aber nicht nur die Pornoindustrie hat großes Interesse an der neuen Domain. Internationale Unternehmen außerhalb dieser Industrie, wie Matel, Viacom und sogar das Rote Kreuz, stehen bei der ICANN auch schon Schlange, um sich eine .xxx Adresse zu sichern.
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Mittelstand Deutschlands Jobmaschine – Fachkräftemangel drückt Wachstum
Der Mittelstandsreport 2011 der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), bei dem über 20.000 Unternehmen befragt wurden, zeugt von einer positiven Stimmung bei kleinen und mittelständischen Unternehmen. 91% der befragten Unternehmen gaben an, ihre aktuelle Belegschaft beizubehalten oder zu vergrößern. Nur 9% würden planen, Angestellte entlassen zu wollen. Jedoch wird der weiter gegenwärtige Fachkräftemangel in Deutschland für die aufsteigenden Unternehmen immer deutlicher.
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ElSchnuppero

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