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Leistungsschutzrecht: Hintergründe und möglichen Konsequenzen des im März 2012 beschlossenen Leistungsschutzrechts

Das vom Koalitionsausschuss am 4. März beschlossene Leistungsschutzrecht für News-Aggregatoren hat diese Woche viele Tumulte in der Internet- und Medienlandschaft verursacht. Es wurde entschieden, dass zukünftig Nachrichtendienste, wie Google News, für die Sammlung von Nachrichten und der Darstellung der Überschriften ein Entgelt bezahlen müssen. Zur Abwicklung des Vorganges soll eine noch nicht präzisierte Verwertungsgesellschaft, ähnlich der GEMA, verantwortlich sein. Die Schutzfrist für journalistische Erzeugnisse soll sich auf ein Jahr belaufen. Dem hingegen sollen private Nutzungen von Presseerzeugnissen nicht kostenpflichtig werden. Allerdings ist bisher unter anderem auch noch unklar, wo die gewerbliche Nutzung beginnt und die private endet.

AGITANO konnte nun Christian Röhl, Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz – spezialisiert auf Marken-, Medien-, Wettbewerbs- und Urheberrecht – für ein Interview zu den Hintergründen und möglichen Konsequenzen des Leistungsschutzrechts gewinnen. (Das Interview führte Marc Brümmer von der AGITANO-Redaktion.)

=> Direkter Link zum Interview

 

ElSchnuppero

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