Interviews

„Liebe ist käuflich” Interview mit Marian Prill über erfolgreiches Guerilla Marketing

Wie schaffe ich die notwendige Aufmerksamkeit für mein Unternehmen?

„Wir hassen Werbung!“ (© Deutsche Handarbeit)
„Wir hassen Werbung!“ (© Deutsche Handarbeit)

Am besten mit einem möglichst präzisen Ergebnis, das erreicht werden soll. Unternehmensberater Kay-Michael Kämnitz wünschte Bekanntheit im norddeutschen Raum. Ihn schickte Deutsche Handarbeit in diesem Sommer zu Fuß von der Ostsee bis nach München. Nach dem Motto: „Grips statt Gras – der längste Sponsorenlauf Deutschlands” mündeten unsere Bemühungen in 15 Zeitungsartikel, Berichterstattung im Radio und im NDR. Ziel mehr als erreicht.

Geht dies auch mit einem kleinen Budget? Und wenn ja, wie?

„Idee schlägt Budget” habe ich irgendwann mal gehört. Stimmt. Ein Existenzgründer aus Mülheim wollte 2010 seinen Buchladen eröffnen und fragte bei der Presse an. Sie rieten ihm eine Anzeige zu schalten. Dann fragte er beim Radio an. Sie rieten ihm einen Spot zu schalten.

Dann fragte er Deutsche Handarbeit. Und wir entwickelten für ihn die „Lesemeisterschaft. Den Weltrekordversuch im Dauerlesen”. Sechs Zeitungsbeiträge, Radio und Fernsehberichte. Mediawert um die 60.000 Euro. Und das mit einem Einsatz von gerade mal fünf Prozent des Mediawerts. Mehr geht nicht.

Haben Sie uns bitte einige Beispiele für erfolgreiches Guerilla Markting?

Ja, wir haben den Wasserflashmob entwickelt, bei dem sich die Stadt Mülheim beim Stillleben ihren Ruhrschnellweg präsentieren konnte. Ein Wettbewerb, der die Geschicklichkeit von Männlein und Weiblein aus der Region überprüfte.

Es ging darum, dass hunderte Menschen einen Becher in die Hand bekamen und damit Ruhrwasser durch Umschütten von Becher zu Becher ins Ziel transportierten. Schließlich hat Mülheim den Beinamen „Stadt am Fluss”. Wie sich herausstellte kam das Wasser der Herrschaften mit Bierschaumkrone ins Ziel. Die Damen schütteten zuletzt mehr Wasser in den Eimer, als sie zur Verwendung bekamen. Soll heißen: für Fairplay ist Mülheim nicht geeignet. Aber was soll’s? RTL und der Zeitung hat’s gefallen.


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Christoph Schroeder

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