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App-Ökonomie wächst auf 210 Mio. Euro, innovatives Crowdtesting erleichtert Bug-Fixing

Die Smartphone-Besitzer in Deutschland haben allein im Jahr 2011 rund 962 Millionen Apps auf ihre Mobiltelefone heruntergeladen. Das entspricht einem Zuwachs von 249 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2010: 386 Millionen Apps). Apps sind kleine Software-Programme, die speziell für Smartphones und Tablet Computer entwickelt werden. Sie können beispielsweise ein Smartphone zum Sprach- oder Restaurantführer oder auch in ein Babyphone umfunktionieren, oder erweitern die verschiedensten Anwendungen um Nachrichten- und Informationsdienste, Navigationsprogramme und den Zugang zu Sozialen Netzwerken und Online-Games.

Der Branchenverband BITKOM spricht bereits von einer „eigenständigen App-Ökonomie, die neue Geschäftsmodelle und hoch interessante Anwendungen für das mobile Internet entwickelt“. Der Umsatz mit den 962 Millionen Apps in 2011 stieg dabei für Deutschland um 123 Prozent auf 210 Millionen Euro an – 2009 betrug der Umsatz gerade einmal 22 Millionen Euro. Darin sind die Umsätze mit den App-Verkäufen, kostenpflichtige Services innerhalb der App sowie Werbeeinnahmen enthalten, die innerhalb der Apps erzielt werden. Dabei sind 88 Prozent der Apps derzeit kostenfrei und nur 12 Prozent sind kostenpflichtig. Der überwiegende Teil der Apps dient dabei laut BITKOM Unternehmen und anderen Organisationen, ihren Kunden und Partnern zusätzliche Services anzubieten.

Weltweit erzielten die vier großen mobilen App-Stores von Apple, Google, Nokia und Research in Motion 2011 einen Umsatz von rund 3,8 Milliarden Dollar. Die Zahl der heruntergeladenen Apps insgesamt dürften sich dabei weltweit von 18 Milliarden im Jahr 2011auf 185 Milliarden App-Downloads in 2014 vervielfachen, er Umsatz dürfte parallel auf 8,3 Milliarden Dollar steigen.

Hilfe für App-Entwickler

Für Softwarehersteller und App-Entwickler ist die Vielfalt mobiler Plattformen, Endgerätemodelle, Webbrowser und anderer Clientsoftware dabei einer der größten Zeit- und dadurch Kostenfresser, da das Bug-Fixing, das Beseitigen von Softwarefehlern, einen der zeitaufwändigsten Arbeitsschritte darstellt. Der Crowdtesting-Spezialist Testbirds schafft Abhilfe: Er erleichtert durch den innovativen Ansatz des „Crowdtestings“ das Bug-Fixing in Apps und Webanwendungen. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.presse-seitig.de. Weitere Informationen zum „Crowdtesting“ und dem Service von Testbirds unter www.testbirds.de.

(mb)

ElSchnuppero

Ein Kommentar zu “App-Ökonomie wächst auf 210 Mio. Euro, innovatives Crowdtesting erleichtert Bug-Fixing

  1. Ein unglaubliches Marktpotenzial tut sich da auf. So langsam werden sich die Hersteller von Apps und Webanwendungen auch der Notwendigkeit und Brisanz von Qualitätskriterien ausreichend bewußt. Angesichts der Mitbewerber-Situation in den App-Stores kann man sich als Anbieter keine schlechten Bewertungen wie “läuft nicht fehlerfrei” leisten. Der User verzeiht hier nichts.

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