Regionales

Niedersachsen: Landesregierung stimmt dem Verkauf der Anteile an der DEWI GmbH zu

Die Niedersächsische Landesregierung hat in ihrer heutigen Kabinettssitzung dem Verkauf der Gesellschaftsanteile des Landes an der Deutsches Windenergie-Institut GmbH (DEWI GmbH), Wilhelmshaven, und damit auch deren Anteile von 50,8 % an der DEWI Offshore & Certification Center GMBH (DEWI-OCC GmbH), Cuxhaven, an die Underwriters Laboratories International Germany GmbH (UL GmbH) mit Sitz in Neu-Isenburg zugestimmt. Die Wirksamkeit des Vertrages steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch den Niedersächsischen Landtag.

Das Veräußerungsverfahren wurde in Form einer europaweit veröffentlichten Ausschreibung bereits im Frühjahr 2011 eröffnet. Die UL GmbH gab mit einem Kaufpreisangebot von 19,33 Mio. Euro das höchste Angebot ab.

Die Standorte Wilhelmshaven und Cuxhaven werden für mindestens zehn Jahre aufrecht erhalten und den Beschäftigten wird Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen für drei Jahre eingeräumt. Mit dem Verkaufserlös wird eine Forschungswindenergieanlage finanziert, die ausschließlich für Forschungszwecke in Niedersachsen zur Verfügung stehen und über deren Standort später entschieden wird.

Finanzstaatssekretärin Cora Jeanette Hermenau erklärte dazu:
„Die DEWI GmbH in Wilhelmshaven soll zum globalen Kompetenzzentrum für große Windenergieanlagen ausgebaut werden. Das wird Niedersachsen als führendes Land der erneuerbaren Energien stärken und für die Beschäftigten neue Perspektiven mit sich bringen."

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