Regionales

Nordrhein-Westfalen: Jahresumsatz 2011 um 10,4 % gestiegen

Die nordrhein-westfälischen Industriebetriebe erwirtschafteten 2011 einen Umsatz von 348,1 Milliarden Euro, das waren 10,4 % mehr als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein‑Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stiegen dabei die Auslandsumsätze (+11,0 %) stärker als die Inlandsumsätze (+9,9 %). Die Exportquote erhöhte sich von 41,6 % im Jahr 2010 auf nunmehr 41,9 %.

Den größten Anteil am Gesamtumsatz hatte 2011 die Chemische Industrie mit 49,2 Milliarden Euro, das waren 5,3 % mehr als 2010. Es folgten der Maschinenbau (48,0 Mrd. Euro; +17,7 %) und die Metallerzeugung und -bearbeitung (46,6 Mrd. Euro; +18,1 %). Auf den weiteren Plätzen lagen die Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln (32,3 Mrd. Euro; +9,3 %), der Automobilbau (31,8 Mrd. Euro; +4,8 %) sowie die Herstellung von Metallerzeugnissen (30,0 Mrd. Euro; +14,8 %).

Ende September 2011 waren bei den 9 613 Industriebetrieben in NRW knapp 1,2 Millionen Personen beschäftigt, das waren 29 000 (+2,5 %) mehr als ein Jahr zuvor. Fast jeder sechste Beschäftigte (199 000) in der Industrie war im Maschinenbau tätig (+4,7 %) und 164 500 Personen (+4,6 %) arbeiteten im Bereich der Herstellung von Metallerzeugnissen. Im Bereich Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden wurde 2011 das Personal weiter verringert: Binnen Jahresfrist verringerte sich die Zahl der Beschäftigten um 4,7 % auf 32 300.

Die Angaben beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes und des Bergbaus sowie der Gewinnung von Steinen und Erden mit im Allgemeinen 20 und mehr „Tätigen Personen”.

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