Wirtschaft

Philips überrascht mit 1,345 Mrd. Euro Quartalsverlust

Der niederländische Elektronikkonzern Philips hat im zweiten Quartal ein überraschend schlechtes Ergebnis eingefahren. Aufgrund von Abschreibungen von Unternehmenswerten fiel das Ergebnis von einem Überschuss von 262 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf nun 1,345 Milliarden Euro Verlust. Die Abschreibungen ergaben sich aus Wertminderungen von Unternehmenswerten, die im Zuge von Übernahmen in die Bilanz angehäuft wurden, sowie auf sogenannte immaterielle Vermögenswerte. Europas größter Hersteller von Unterhaltungselektronik hat sich daraufhin ein rigoroses Sparprogramm im Umfang von 500 Millionen Euro verordnet, das ab 2013 greifen soll. Der zur Zeit gesunkene Aktienkurs (um ein Drittel innerhalb des letzten Jahres) soll für ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von zwei Milliarden Euro genutzt werden. Insgesamt hat der Konzern im zweiten Quartal 5,2 Milliarden Euro umgesetzt (im Vorjahreszeitraum 5,3 Milliarden). Das operative Ergebnis vor Steuern (Ebita) belief sich auf 370 Millionen Euro.

ElSchnuppero

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