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Pr*voke! Die Kommunikation der Zukunft – 19.11.2015 im Frankfurter Presseclub

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Pr*voke! Kommunikation muss provozieren, damit sie Wandel hervorruft. (Bild: © Ulrich B Wagner)

Schon seit einiger Zeit beschäftigt sich unser Kolumnist Ulrich B Wagner (Quergedacht & Quergewortet – Das Wort zum Freitag) mit dem Thema Kommunikation. Kommunikation ist nicht nur das, was wir so im Berufs- und Familienalltag mit den Menschen um uns herum reden. Nein, mit Kommunikation erschaffen wir auch Realitäten – unsere eigenen und die von anderen. Für dieses Thema will Wagner in Zusammenarbeit mit dem Künstler Bertram Schüler bei der Veranstaltung Pr*voke sensibiliseren, die am Donnerstag, 19. November von 19.00 Uhr bis 22.30 Uhr im Frankfurter Presseclub stattfindet. Moderiert wird Pr*voke von AGITANO-Herausgeber Oliver Foitzik.

 

Wie sieht unsere Zukunft aus?

Vergangene Woche beklagte der Sozialpsychologe Harald Welzer im SZ-Magazin das Fehlen einer positiven Zukunftsvision. Wir begnügen uns damit, unser Leben (in der westlichen Welt) komfortabler zu machen, und lösen mit Technik unsere First-World-Problems, statt uns mit wirklich drängenden Fragen und existenziellen Problemen auseinanderzusetzen. Echte Zukunftsvisionen? – Fehlanzeige.

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Mit dem künstlerischen Aspekt der Kommunikation befasst sich Maler und Bildhauer Bertram Schüler. (Bild: © Ulrich B Wagner / Bertram Schüler)

Pr*voke – mehr Zukunft, mehr Provokation!

Mit Pr*voke haben sich Wagner und Schüler das ehrgeizige Ziel gesetzt, eine neue Form der Kommunikation vorzustellen, die die Dinge beim Namen nennt. Eine fruchtbare Symbiose aus Kunst und Theorie soll mittels einer Kommunikation des Wandels neue Realitäten erschaffen und Zukunftsvisionen wieder möglich machen.

Die beiden Referenten befassen sich bei Pr*voke mit diesen Themen:

  • Für eine Kommunikation des Wandels: Alternativlosigkeit war gestern. Wir brauchen wieder Zukunftsvisionen – die auch das Unmögliche miteinschließen.
  • Für ein Leben in Möglichkeitsräumen: Veränderung und Wandel sind Konstanten jenseits der Gewissheit
  • Für eine neue Streitkultur: Zwischen Harmonie und Gewalt gibt es auch andere Formen der Kommunikation, die Streit zu etwas Konstruktivem werden lassen
  • Für ein neues Miteinander im Sozialen Kontext: Pluralistische Gesellschaften zwischen Abgrenzung und Vermischung
  • Für eine postautistische Gesellschaft: Gesellschaftlichen Wandel anzuerkennen – sowohl sozial als auch wirtschaftlich – ist die Voraussetzung dafür, dass wir an der Gesellschaft weiterhin teilhaben können.
  • Für eine Lehre des Fortschritts: Fortschritt muss wieder positiv werden – über den Umgang mit Krisen.

Mehr Informationen auch auf Facebook unter https://www.facebook.com/lebenkreativdenken/.

Kunst und Theorie – Schüler und Wagner vereint

Besonders spannend ist die Zusammenarbeit Wagners mit dem Frankfurter Künstler Bertram Schüler, Städel-Absolvent. Schüler visualisiert sowohl Wagners Gedanken als auch die anschließende Diskussion, um die Einzelbilder dann in ein bildnerisches Resümee der Veranstaltung zu gießen. Kunst, Philosophie und Gesellschaftswissenschaften treffen sozusagen in einem kreativen Prozess des Miteinanders zusammen.

Melden Sie sich an für Pr*voke und erweitern Sie Ihren Zukunftshorizont

Pr*voke! findet am Donnerstag, 19. November im Frankfurter Presseclub in der Ulmenstraße 20, Frankfurt am Main statt. Die Teilnahme ist kostenlos. AGITANO, Ulrich B Wagner, Bertram Schüler und Oliver Foitzik freuen sich auf Ihr Kommen!

Katja Heumader

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