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Schweiz positioniert sich beim IT-Outsourcing und Cloud Computing

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[Bild: Gerd Altmann / pixelio.de]

Laut der IT-Sourcing-Studie 2012 der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) wächst der Markt für die Auslagerung der IT weiter stetig an. Die Top3 der genannten Sourcing-Ziele sind dabei Kostenreduzierung, Standardisierung und Flexibilisierung. Bei der Auswahl des Dienstleisters stehe allerdings dessen Qualität im Vordergrund, noch vor dem zweitwichtigsten Kriterium, dem Preis. Dabei habe sich vor allem auch das Cloud Computing als fester Bestandteil vieler IT Sourcing-Strategien etabliert, jedoch seien die Herausforderungen, die sich daraus für die IT-Governance ergeben, oftmals noch nicht gelöst. Optimierungsbedarf herrsche vor allem auch beim Berichtswesen und dem Reporting der Outsourcing-Anbieter: 39 Prozent bemängeln das strategische Berichtswesen, 43 Prozent das taktische Berichtswesen und 32 Prozent das operative Berichtswesen. Dennoch sind 80 Prozent der Befragten mit der grundsätzlichen Qualität ihrer Dienstleister, die sich primär über das Preis/Leistungsverhältnis definiert, zufrieden oder gar sehr zufrieden. Dies stehe in einem deutlichen Gegensatz zu der vorherrschenden Meinung, die oftmals ein deutlich negativeres Bild der Kundenzufriedenheit zeichne.

Angemessene Übernahme von Risiken wird Entscheidungskriterium

Laut dem Beratungsunternehmen KPMG ist die überwiegende Mehrheit der Unternehmen mit den Outsourcing-Dienstleistern in Deutschland und der Schweiz zufrieden. 86 Prozent der Unternehmen, die entsprechende Angebote in Anspruch nehmen, würden ihren Dienstleister “wahrscheinlich” oder “(ganz) bestimmt” weiterempfehlen. Für die Mehrheit von 80 Prozent sind dabei Kosteneinsparungen das Hauptmotiv für die Auslagerung ihrer IT. Dabei wollen drei von vier Befragten Outsourcing-Dienstleistungen auch künftig mindestens im selben Umfang in Anspruch nehmen wie heute und 45 Prozent erwägen das Volumen ihrer Verträge sogar “wahrscheinlich” oder “bestimmt” auszubauen. Eine relative Unzufriedenheit existiert allerdings bei 40 Prozent der Befragten mit der angemessenen Übernahme von Risiken seitens der Dienstleister. Hier könnten sich die Anbieter gut positionieren, die bereit sind, mehr Verantwortung zu übernehmen.

IT-Outsourcing geht über die IT hinaus

IT-Outsourcing ist dabei längst kein reines IT-Projekt, vielmehr sind auch Management-Skills, strategische Weitsicht und eine leistungsfähige Organisation nicht nur beim Provider, sondern auch beim Kunden gefordert. Insofern gleiche das Outsourcen der IT laut der Unternehmensberatung Roland Berger Strategy Consulting einer Lotterie, bei der die Loskäufer immer wieder auch Nieten ziehen. Daher seien auch viele publizierte Quoten zum Erfolg oder Misserfolg des IT-Outsourcings mit Vorsicht zu genießen. Die Unternehmensberatung geht jedoch in der Studie über Erfolg und Misserfolg von IT Outsourcing aus der Reihe „think: act CONTENT“ davon aus, dass nur rund die Hälfte aller Outsourcing-Verträge die in sie gesetzten Erwartungen auch tatsächlich erfüllt. Daher müssen entsprechende Projekte sorgfältig geplant und auch der Partner mit Bedacht gewählt werden.

Schweiz zeichnet sich durch stabile Rahmenbedingungen aus

Die Stabilität des Unternehmensumfelds in der Schweiz ist auch der Grund, warum derzeit viele Unternehmen ihre Daten in die Schweiz auslagern. Es gibt in der Schweiz starke Softwarepartner für den Mittelstand, das Land ist ökonomisch wie politisch außerordentlich stabil, Naturkatastrophen kommen nur äußerst selten vor und auch die Arbeitslosenquote (3,4 Prozent), Teuerungs- (-0,7 Prozent) und Kriminalitätsrate sind im allgemeinen sehr niedrig. Wenn Sie sich für das IT-Outsourcing in die Schweiz interessieren finden Sie hier einen geeigneten Hosting Spezialist.

(mb)

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Marc Brümmer

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