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Soziale Netzwerke: 13 Millionen Nutzer sind Fan einer Marke

[Bild: Gerd Altmann / pixelio]

Soziale Netzwerke: Ein Viertel der Internetnutzer zeigt sein Interesse für Produkte oder Marken. Bei den Jüngeren bis 29 Jahre liegt der Anteil sogar bei fast der Hälfte. Soziale Netzwerke werden nicht nur für Kaufentscheidungen wichtiger

Soziale Netzwerke
Quelle: Gerd Altmann / pixelio

Fast ein Viertel (24 Prozent) der Internetnutzer in Deutschland ist Fan einer Marke oder eines Produkts in sozialen Netzwerken wie Facebook. In absoluten Zahlen entspricht das rund 13 Millionen Internetusern. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM ergeben. Danach sind es vor allem die Jüngeren, die in sozialen Netzwerken ihr Interesse für kommerzielle Angebote bekunden: Fast die Hälfte (48 Prozent) der 14- bis 29-Jährigen Internetnutzer ist Fan von Marken, Produkten oder bestimmten Dienstleistungen. Unter den 30- bis 49-Jährigen sind es 20 Prozent und in der Altersgruppe 50-Plus nur 11 Prozent. Unterschiede nach Geschlecht oder dem formellen Bildungsgrad gibt es dagegen nicht. „Soziale Netzwerke spielen eine zunehmend wichtige Rolle bei Kaufentscheidungen und für die Markenbindung“, sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Gerade die Jüngeren werden inzwischen stark durch Markenwelten geprägt, die Unternehmen in sozialen Netzwerken aufbauen.“

Soziale Netzwerke haben weltweit Millionen Fans von Marken

Weltweit bekannte Marken haben auf Facebook inzwischen Millionen von Fans, beispielsweise Coca Cola mehr als 57 Millionen, die Modekette H&M mehr als 13 Millionen oder der Autohersteller BMW rund 12 Millionen. Hinzu kommen die Follower in Netzwerken wie Google+, Twitter oder Pinterest. Facebook ist mit seinen weltweit rund 1 Milliarde Nutzern das mit Abstand größte soziale Netzwerk. Neben der Präsentation von Produkten erfüllen soziale Netzwerke für die Unternehmen zunehmend praktische Aufgaben. „Organisationen beantworten in sozialen Netzwerken Anfragen von Kunden, kommen mit potenziellen Bewerbern ins Gespräch kommen oder binden Verbraucher in die Entwicklung von Produkten ein“, sagte Rohleder. Dafür müssten allerdings die internen Prozesse in den Organisationen angepasst und zum Beispiel der Kundenservice in die Kommunikation in sozialen Medien eingebunden werden.

(BITKOM)

Christoph Schroeder

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