Reisen

Überraschungen für Autofahrer auf den europäischen Straßen

Viele Deutsche verlassen sich im Urlaub gerne auf ihren eigenen PKW und verzichten auf öffentliche Verkehrsmittel und das Flugzeug. Die Vorteile liegen auf der Hand, denn man ist zum einen unabhängig und flexibel und kann zum anderen die Natur bestaunen und Land und Leute richtig kennenlernen.

Nötige Anschaffungen für die Fahrt in Europa

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© Comstock/Thinkstock

Deutsche Autofahrer sollten auf jeden Fall eine Warnweste dabeihaben, denn was für Privatpersonen auf den Straßen der Bundesrepublik nur empfohlen wird, ist im Ausland vielerorts Pflicht. Beispielsweise in Belgien, Bulgarien, Italien, Frankreich, in Portugal oder in Österreich kann das Fehlen einer Warnweste im Auto Konsequenzen haben. In einigen europäischen Ländern gilt eine Winterreifenpflicht wie zum Beispiel in Estland, Finnland, Island und in Italien auch in einigen Regionen außerorts. Deshalb sollte das Auto vor der Fahrt allein schon aus Sicherheitsgründen unbedingt winterfest gemacht und gegebenenfalls neue Reifen aufgezogen werden. Wer sich noch neu ausstatten muss, der kann auch online unter Tirendo.at einen Satz neue Winterpneus bestellen.

Bußgelder und Promillegrenzen

Anders als in Deutschland sind unsere europäischen Nachbarn teilweise noch weitaus strenger als Autofahrer hierzulande es vielleicht gewohnt sind. Während in Deutschland eine Promillegrenze von 0,5 herrscht, toleriert beispielsweise Ungarn gar keinen Alkohol. Genauso hält es auch Tschechien dicht gefolgt von Norwegen und Schweden mit 0,2 Promille als Grenzwert. Großbritannien hingegen hält es mit einem Grenzwert von 0,8 Promille alles etwas lockerer. Bei der Geldstrafe allerdings sind auch die Briten nicht knauserig, denn es können bei einer Überschreitung bis zu 5800 Euro fällig werden. Lässt man sich im beliebten Urlaubsland Frankreich mit einem Alkoholwert im Blut über 0,8 Promille erwischen, dann kann eine zweijährige Haftstrafe drohen. Auch bei Strafzetteln müssen sich Autofahrer in der EU generell vorsehen. Während man lange auf einen Verfall des im Ausland erhaltenen Strafzettels hoffen konnte, trat am 28.08.2013 eine neue EU-Richtlinie in Kraft. Diese besagt, dass alle Geldstrafen von über 70 Euro auch in Deutschland kassiert werden können.

Informieren Sie sich am besten vor dem Antritt Ihrer Autofahrt hier über die genauen Bestimmungen in Ihrem Zielland.

Oliver Foitzik

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