Sachsen-Anhalt

Uni Magdeburg entwickelt Medizintechnik für das 21. Jahrhundert

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Am 30. Januar 2013 wird im Beisein von Vertretern des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der Wissenschaftsministerin des Landes Sachsen-Anhalt, Vertretern der Landeshauptstadt sowie der Siemens AG Healthcare an der Magdeburger Otto-von-Guericke-Universität (OVGU) der Forschungscampus STIMULATE (Solution Centre for Image Guided Local Therapies) für innovative Medizintechnik feierlich eröffnet.

Uni Magdeburg entwickelt Medizintechnik für das 21. Jahrhundert
Bild: s.media / pixelio.de

Wissenschaftler und Entwickler der ingenieurwissenschaftlichen und medizinischen Fakultäten der Universität Magdeburg sowie außeruniversitärer Forschungseinrichtungen werden hier künftig gemeinsam mit der Siemens AG Healthcare und regionalen Wirtschaftsunternehmen Technologien für bildgeführte minimal-invasive Methoden in der Medizin entwickeln, die sowohl medizinische Behandlungsmethoden verbessern als auch die Kostenexplosion im Gesundheitswesen eindämmen sollen. Im Fokus stehen dabei wichtige Volkskrankheiten aus den Bereichen Onkologie, Neurologie sowie Gefäßerkrankungen. Langfristig soll sich das Vorhaben STIMULATE zum „Deutschen Zentrum für bildgestützte Medizin“ entwickeln.

Die Förderung durch den Bund beläuft sich auf 1,6 Millionen Euro im ersten Jahr und, nach erfolgreicher Vorphase, jeweils bis zu zwei Millionen Euro in den Folgejahren. Hinzu kommen Eigenbeiträge der eingebundenen Wissenschafts- und Industriepartner. Die perspektivische Gesamtförderdauer durch das BMBF beträgt bis zu 15 Jahre.

WAS: Feierliche Eröffnung des Forschungscampus „STIMULATE“ an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
WANN: 30. Januar 2013, 12.00 bis 14.00 Uhr
WO: Experimentelle Fabrik Magdeburg, Sandtorstraße 23, 39106 Magdeburg

Hintergrund: Notwendigkeit neuer Medizintechnik

Hintergrund des millionenschweren Forschungsschwerpunktes an der Universität ist die aufgrund der demographischen Entwicklung überproportionale Zunahme altersbedingter Erkrankungen wie Krebs, Schlaganfall, Demenz und Herzinfarkt. Bereits heute sind mit bildgestützten minimal-invasiven Methoden sehr effiziente und wenig belastende Therapiemethoden möglich, die im Rahmen des Forschungscampus weiterentwickelt und insbesondere auf weitere Erkrankungen übertragen werden sollen.

(Magdeburger Otto-von-Guericke-Universität)

Christoph Schroeder

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