Wirtschaft

Verbraucherpreisindex hat sich in Jahresfrist 2011 um 2,0% erhöht

Die Teuerungsrate in Deutschland hat zwischen Januar 2011 und Januar 2012 laut dem Statistischen Bundesamt 2,0% betragen. Gegenüber dem Vormonat Dezember sank der Verbraucherpreisindex saisonbedingt um 0,4%. Nach der europaweit vereinheitlichten Berechnungsmethode des Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) hat die Teuerungsrate in Jahresfrist 2,3% betragen, der Preisnachlass gegenüber dem Weihnachtsgeschäft im Dezember betrug 0,5%.

Den Löwenanteil der Teuerungsrate machten auch 2011 traditionell die Energie und die Kraftstoffe aus, für die erneut deutlich mehr ausgegeben werden musste. Genaue Zahlen über die einzelnen Preiserhöhungen werden am 10. Februar vorgelegt.

Im November 2011 war der Sprit im Jahresvergleich 11,3% teurer, Heizöl sogar um 28,5%. Nahrungsmittel legten insgesamt nur um 2,8% zu : Fleisch kostete im November 4,4% mehr, Kaffee 19%, Margarine 23,6%, Wein 3,6% und Tabakwaren 3,2%. Gemüse hatte sich wiederum in Jahresfrist um 7,7% verbilligt. Ohne den Preistreiber Nummer eins, der Energie, wäre die Inflation zu diesem Zeitpunkt mit 1,4% deutlich niedriger gewesen als die im November tatsächlich ermittelten 2,4%.
(mb)

 

ElSchnuppero

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