Wirtschaft

Wettbewerbshüter untersagen der Telekom den 39-Mrd-Verkauf ihrer US-Tochter

Die US-Wettbewerbshüter haben am Mittwoch der Deutschen Telekom den geplanten Verkauf ihrer Mobilfunk-Tochter T-Mobile USA an AT&T für 39 Milliarden Dollar untersagt: „Wir wollen das Geschäft blockieren, um den Wettbewerb zu sichern.“ T-Mobile USA habe in der Vergangenheit durch seine aggressiven Angebote geholfen, die Preise niedrig zu halten, heißt es weiter. Durch das Verschwinden von T-Mobile USA könnte der Service leiden und der Druck abnehmen, die Netze weiter zu modernisieren, da nur noch drei große Anbieter verbleiben würden, mit AT&T als unangefochtenem Marktführer (derzeit führt Verizon vor AT&T, der T-Mobile USA und Sprint). Sollte der Kauf nach dem nun anstehenden Gerichtsverfahren platzen, muss AT&T der Deutschen Telekom 3 Milliarden Dollar Entschädigung zahlen. AT&T kämpft jedoch um das Geschäft: Das Unternehmen hat versprochen, die Netze zügig auszubauen und auch nach der vollzogenen Übernahme 5.000 Call-Center-Jobs aus dem Ausland in die USA zurückzuholen. Auch eine Reihe von Technologiekonzernen haben sich für den Verkauf ausgesprochen. Microsoft, Facebook, Yahoo und weitere erhoffen sich durch den Zusammenschluss einen zügigen Ausbau der überlasteten US-amerikanischen Netze.
 

ElSchnuppero

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