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Wettrennen um die Rohstoffe der Tiefsee – China taucht nun am tiefsten – 33 Bio. Dollar Rohstoffe in der Tiefsee

Eine chinesische Tauchkapsel mit drei Mann Besatzung ist im Westpazifik in 6.500 Meter Tiefe vorgedrungen. Damit wurde der bisherige Landesrekord von 5.188 Metern vom Juli 2011 übertroffen und der bisherige Nationenrekord Japans egalisiert. Auf den weiteren Plätzen der Länder, die Menschen sicher in über 3.500 Metern Tiefe schicken können, folgen lediglich die USA, Frankreich und Russland. Allerdings haben zwei Privatmenschen deutlich größere Tiefen erreicht. Den absoluten Rekord hält der Schweizer Forscher Jacques Piccard, der 1960 mit der „Trieste“ 11.000 Meter tief auf den Boden des Mariannengrabens im Westpazifik tauchte. Erst Ende März 2012 war dann der kanadische Star-Regisseur James Cameron (Titanic, Avatar) mit einer Tauchkapsel 10.898 Meter tief in den Mariannengraben hinabgetaucht – die Filmaufnahmen, die er dabei machte, dürften demnächst um die Welt gehen.

China dürfte es hingegen um das Wettrennen um die Bodenschätze der Tiefsee gehen. Laut der internationalen Meeresbodenbehörde (ISA) lagern gigantische Rohstoffreserven auf dem Meeresboden. Der Behörde nach handelt es sich dabei um Rohstoffe wie Gold, Silber, Kupfer, Nickel und Kobalt, die vor allem in Manganknollen enthalten sind, sowie auch reichhaltige Lagerstätten der seltenen und teuren Hightechmetalle „Seltene Erden“. Zusammengenommen haben die Rohstoffe der Tiefsee laut der ISA einen aktuellen Marktwert von 33 Billionen Dollar.
(mb)

 

ElSchnuppero

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