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Das äußere Erscheinungsbild – Teil 1

"Mit Stil im Business überzeugen – Es zählen keineswegs nur die Fakten" – die Kolumne von Elisabeth Motsch.

Sie als Mitarbeiter stehen an vorderster Front und repräsentieren das gesamte Unternehmen, das heißt auch jene Kollegen, die hinter den Kulissen tätig sind. Ein unkorrektes Verhalten Ihrerseits hat mehr Auswirkungen, als man gemeinhin annehmen würde.

Recherchen belegen, dass der erste Eindruck, den Mitarbeiter mit Ihrem äußeren Erscheinungsbild bei Kunden hinterlassen, alles andere als oberflächlich ist. Vielmehr bilden sich die Kunden bereits beim ersten Kontakt eine Meinung über die Kompetenz ihres Gegenübers. Wer vom ersten Moment an sympathisch wirkt, wird als weitaus kompetenter eingeschätzt als ein unsympathischer Kollege. Durch den ersten Eindruck entscheidet der Kunde nach wenigen Augenblicken, ob er sich wohlfühlen wird oder nicht.

Unaufdringlichkeit ist der Sympathieträger Nr. 1

Beim Kleidungsstil ist es wichtig dass er nicht zu auffällig ist damit die Aufmerksamkeit auf die Persönlichkeit des Mitarbeiters gelenkt wird.

Grundregeln für ein gutes Erscheinungsbild

Der erste Eindruck bildet sich innerhalb von 0,3 sec! In diesem Zeitraum werden Sie von Ihrem Gegenüber automatisch "schubladisiert".

• Haare sollten gewaschen und gepflegt frisiert sein. Frisuren die aussehen, als ob man gerade aufgestanden ist, mag in einer Disco angesagt sein, im Geschäftsleben nicht. Die Haarfarbe sollte einen natürlich vorkommenden Ton aufweisen und sollte nicht grell gefärbt sein. Auch schlecht gefärbtes Haar oder herausgewachsene Ansätze sind tabu. Auffälliges Styling, wie kahl rasierte Stellen oder lange Bärte sind ein No go. Das Make-Up ist natürlich und dezent aufgetragen (keine grellen und auffälligen Farben. Kein „Grufti“ Make-Up

• Keine auffällig kunstvoll verzierten Nägel

• Der Schmuck sollte sehr dezent getragen werden (pro Hand nur einen dezenten Ring, Ohrringe sollten unaufdringlich und klein sein. Am besten eignen sich Ohrstecker. Die Haarklammern sind ohne Dekoration und die Kette ist dezent.

• Piercings sind während der Arbeit zu entfernen, oder sollten verborgen werden

• Fingernägel nicht zu lange und müssen gepflegt und sauber aussehen (keine grellen und auffälligen Farben)

• Tattoos sind zu verbergen

• Die gesamte Kleidung ist stets gebügelt und wirkt ordentlich und korrekt

• Die Kleidung muss sitzen und nicht wie ein Kleidersack an Ihnen hängen. Wenn notwendig, die Kleidung zur Änderung geben.

• Die Schuhe sind stets sauber und ordentlich gepflegt. Sie sollten rutschfest sein und in schwarz gehalten sein. Die Absätze sind nicht zu hoch und sollten nicht klappern. Keine abgetragenen und abgetretenen Schuhe tragen.

• Es wird unaufdringliches Parfum verwendet, das man kaum riecht.

• Es wird kein tiefer Ausschnitt, kein kurzer Rock (Rock ist knieumspielend), kein Trägertop getragen.

• Zu enge Kleidung wirkt unprofessionell. Noch schlimmer ist es, wenn oberhalb vom Ende der Hüfthose der Hüftspeck rausquillt und dann noch das Oberteil zu eng und zu kurz ist. Sollten Sie zu Fülle um den Bauch neigen, achten Sie darauf, dass die Oberteile eher locker fallen und kein Knopf spannt.

Und was heißt nun overdressed und underdressed?

Overdressed heißt zu gut für den Anlass angezogen und underdressed zu schlecht für den Anlass angezogen.

Im nächsten Teil zum persönlichen Erscheinungsbild stelle ich Ihnen das grundlegende 1×1 vor, u.a. mit Begrifflichkeiten wie White Tie, Cut, Business Casual.

Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Woche und verbleibe …

Ihre  Elisabeth Motsch

 

Über die Autorin:

Elisabeth Motsch, Image-Coach, Trainerin und Speaker, ist die Spezialistin für den Erfolgsfaktor Kleidung und Umgangsformen und ist mit Ihrem stilsicheren, selbstbewussten und kompetenten Auftritt zur Marke geworden. In ihrer Tätigkeit als Referentin und Trainerin verbindet sie sprühende Leidenschaft für Menschen, Mode und Stil mit fachlicher Kompetenz. Mit klar verständlichen Tools und ihrem österreichischen Charme und ihrer motivierenden Art, begeistert sie ihre Teilnehmer in Seminaren und Vorträgen. Sie hilft ihren Kunden ihr Image-Konzept zu entwickeln, um als Person auch optisch zu überzeugen.

Sie ist Impulsgeberin und motiviert in den verschiedensten Branchen Mitarbeiter und Führungspersönlichkeiten sich authentisch und kompetent zu kleiden und aufzutreten. Ihre vielen Kunden in Österreich, Deutschland, Schweiz und Südtirol bestätigen ihre hohe fachliche Kompetenz und ihre Fähigkeit Menschen mit diesen sensiblen Themen zu begeistern.

Weitere Informationen finden Sie auf ihrem AGITANO-Expertenprofil und unter www.motsch.at.

 

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