Wirtschaft

Markus Hartmann und Dr. Markus Eisel im Gespräch

Sie sind die Köpfe hinter SyroCon und an vorderster Front im Einsatz, wenn es um Engagement und Erfolg geht − Markus Hartmann und Dr. Markus Eisel. Ihr Selbstverständnis als dynamisches, flexibles und innovatives Unternehmen bewährt sich: 2009 erlebte SyroCon trotz Wirtschaftskrise wieder ein Erfolgsjahr. Das zeigen nicht nur Zahlen und Wachstum, sondern auch die Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit. Im Interview sprechen die beiden Geschäftsführer des Eschborner IT-Dienstleistungsunternehmen über Erfolg, Expansion und Engagement.

 

Was denken Sie macht SyroCon aus, und wie erklären Sie sich den anhaltenden Erfolg trotz gesamtwirtschaftlichem Krisentief?

 

Markus Hartmann: Ich denke, dass sich ganz einfach unsere Stärken Dynamik, Flexibilität und Innovationskraft bewähren. Daneben legen wir großen Wert auf ein harmonisches und motivierendes Arbeitsklima. Viele unterschätzen, wie wichtig die Mitarbeiterbindung auch nach außen ist. Die Kunden merken, dass es sich bei den SyroCon-Mitarbeitern um hochengagierte Experten handelt.

 

Markus Eisel: Natürlich steht SyroCon auch für umfassende Expertise, aber gerade unsere menschenorientierte Unternehmenskultur erweist sich immer wieder als Katalysator. Um die „WIR“-Haltung zu unterstreichen, haben wir dieses Jahr auch die nach unserem „Wappentier“ benannte Mitarbeiterzeitung „ZEBRA“ ins Leben gerufen. Sie informiert das gesamte Team, was SyroCon ausmacht, zusammenhält und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewegt.

 

Was sind Ihre Highlights der letzten Zeit und wo sehen Sie die Potenziale für die Zukunft?

 

Markus Eisel: Da steht natürlich die Expansion in die Schweiz an zentraler Stelle. Im Dezember 2009 haben wir unser erstes Tochterunternehmen in der Schweiz gegründet, die SyroCon Schweiz GmbH mit Sitz in Uttwil (Kanton Thurgau). Unser Ziel war es, unser Leistungsangebot im Telekommunikations- und Embedded-Bereich auch in der Schweiz anbieten zu können. Dazu kommt, dass eines unserer Fokus-Themen, die „Datenbankarchivierung“, für die Schweizer Kernbranchen hochinteressant ist. Wir sehen die Schweiz als Pilotprojekt – auch in anderen europäischen Nachbarländern sind Niederlassungen denkbar. Wir halten die Augen offen.

 

Markus Hartmann: Auch der innovationsstarke Automotive-Bereich entwickelt sich sehr gut. Er hat das Branchentief gut überstanden und wir konnten sogar neue Projekte gewinnen. Hier liegen große Potenziale für die Zukunft und wir beteiligen uns schon jetzt als starker Partner führender Automobilhersteller und Zulieferer an der Entwicklung technologischer Neuheiten wie der elektrischen Lenkung sowie an neuen Softwarekomponenten für Elektroautos und Hybridfahrzeuge. Auch auf dem branchenübergreifenden Gebiet des Business Process Managements (BPM) wird sich zukünftig einiges tun. SyroCon ist Solution-Partner der inubit AG aus Berlin, die eine umfassende BPM-Suite vermarktet. Mit diesem mehrfach ausgezeichneten Tool haben wir erste Kundenprojekte realisiert und sehen ein erhebliches Potenzial für die Zukunft.

 

SyroCon setzt sich intensiv für den Ingenieurnachwuchs ein. Wie kommt es zu diesem  speziellen Engagement?

 

Markus Eisel: In Deutschland fehlen zurzeit zehntausende Ingenieure und Informatiker. Folglich geht es für uns darum, möglichst viele Jugendliche für technische Berufe zu begeistern und Studenten und Absolventen als attraktiver Arbeitgeber zu überzeugen. Das Studium schafft zwar die Grundlagen für die Berufswahl, letztlich geht es aber schon während der Ausbildung immer auch um das Danach. Wir möchten stellvertretend für viele andere mittelständische Unternehmen zeigen, dass nicht nur die Branchenriesen attraktive Arbeitgeber sind.

 

Markus Hartmann: Wir greifen den Trend hin zu universitären Kooperationen und Sponsorings auf.

Derzeit sind wir beispielsweise Sponsor der 8. International Network Conference (INC2010) der Hochschule Darmstadt. Zudem stellen wir regelmäßig Plätze für Werkstudenten und –prakti-kanten zur Verfügung, um dem Nachwuchs einen Einblick und möglicherweise auch einen Einstieg in die spätere Berufspraxis zu ermöglichen. In diesem Rahmen setzen wir bewusst den Fokus auch und vor allem auf „weiche“ Faktoren wie die Orientierung am Menschen oder individuelle Förderung.

 

Was ist Ihr Motto für die Zukunft?

 

Markus Hartmann: Obwohl wir schon ziemlich breit aufgestellt sind, muss eines unserer Mottos auch weiterhin „Das Ziel von gestern wird morgen der Ausgangspunkt sein“ lauten. Wir haben den Anspruch, auch zukünftig Trends aufzugreifen und Kompetenzen zu erweitern. 2010 ist aufgrund der wirtschaftlichen Gesamtlage sicherlich eine Herausforderung, aber wir sind zuversichtlich, unsere Ziele zu erreichen.

 

Markus Eisel: In Workshops und Trainings diskutieren wir in inspirierender und motivierender Atmosphäre regelmäßig Möglichkeiten zur Optimierung und Weiterentwicklung von Prozessen, Techniken, PR-Möglichkeiten und nützlichen Formen des Engagements. Ich halte diesen Austausch für sehr wichtig und sehe es folglich als unser Motto, auch zukünftig auf Teamarbeit zu setzen und gemeinsam mit unseren Mitarbeitern neue Strategien und innovative Ideen zu erarbeiten und erfolgreich umzusetzen.
 

 

 

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