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6. MINT-Tag: MINT-Bildung für Innovation, Unternehmertum & Gründerkultur

»Innovation, Unternehmertum und Gründerkultur« mint_logostehen im Zentrum des diesjährigen, inzwischen 6. MINT-Tages, den die BDA/BDI Initiative „MINT Zukunft schaffen“ und die Bayer AG als diesjähriger Gastgeber am 18. April 2013 in Leverkusen veranstalten. In Vorträgen und Diskussionen zur MINT-Bildung widmen sich prominente Gäste den Kernthemen des MINT-Tages, u.a. Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen, und René Obermann, Vorstandsvorsitzender Deutsche Telekom AG. Konzepte und Ansätze zur Forcierung von Innovation, Talentgewinnung und –sicherung sowie unternehmerisches Denken und Handeln stehen im Mittelpunkt der Tagung.

Schulministerin Sylvia Löhrmann bekräftigt das Ziel, die Qualität der MINT-Bildung an Schulen zielgerichtet und systematisch weiterzuentwickeln. „Viele Kinder und Jugendliche bringen von sich aus Neugier und Interesse mit. Diese Potentiale sollen an allen Schulformen gefördert und weiterentwickelt  werden. Gleichzeitig schaffen wir die Rahmenbedingungen, um noch mehr Kinder und Jugendliche für MINT-Fächer zu begeistern. Darüber hinaus gilt es, den Schülerinnen und Schülern Zukunftschancen in naturwissenschaftlich-technischen Arbeitsfeldern zu eröffnen. Dazu sind MINT-Netzwerke zwischen Schule und Wirtschaft ganz wichtig.“

Vorstandsvorsitzender „MINT Zukunft schaffen“ Thomas Sattelberger zum Thema: „Entscheidend für die zukunftsgerichtete Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands ist die MINT-Bildung, die Innovationskraft und unternehmerische Kreativität fördert. Nicht nur die rasante digitale Entwicklung verursacht den hohen Bedarf an technischem Nachwuchs. Neue Energien, Ressourcenschonung, Gesundheit und Mobilität sind weitere brennende Themen deren Lösung fachliche Kompetenz erfordert. Wir brauchen eine ermutigende, kreative „Unternehmerrepublik Deutschland“, die alle Potentiale nutzt, auch die der jüngeren wie älteren Menschen -insbesondere auch aus bildungsärmerem Schichten. Das „Geschäftsmodell D“ benötigt jedes Talent.“

Die finanziellen Grundlagen für ein „Deutschland der Unternehmer“ wären vorhanden: Die Bruttoinlandsausgaben für Forschung und Entwicklung sind zwischen 2005 und 2011 um fast 34 Prozent auf 74,8 Milliarden Euro angestiegen. Betrachtet man die Verteilung der Forschung- und Entwicklungsaufwendungen zwischen Wirtschaft und Staat, zeigt sich, dass der Anteil der Wirtschaft seit 1995 kontinuierlich über zwei Drittel lag. Aber es fehlt noch am richtigen Geist, am richtigen Klima in unserem Lande, um dann auch das nötige Innovationspotential in den heutigen und für die zukünftigen Unternehmen zu heben.

Gastgeber Prof. Dr. Wolfgang Plischke, Vorstandsmitglied der Bayer AG führt dazu aus: „In unserer 150 jährigen Unternehmensgeschichte basieren wesentliche Innovationen auf Erkenntnissen aus den Natur- und Ingenieurwissenschaften. Diese Tradition können wir nur erfolgreich weiterführen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Wir zählen zwar in Deutschland zu den beliebtesten Arbeitgebern im naturwissenschaftlich-technischen Bereich, aber was hilft uns das, wenn sich nicht genügend Jugendliche für diese Disziplinen interessieren. Eine weitere Zunahme an jungen Menschen mit MINT-Ausbildung ist für uns daher sehr wichtig. Forschung und Innovationen verlangen schließlich gut ausgebildete Köpfe.“

Kurzbeschreibung der MINT-Initiative

»MINT Zukunft schaffen« als wirtschaftsnahe Bildungsinitiative will Lernenden und Lehrenden in Schulen und Hochschulen sowie Eltern und Unternehmern die vielfältigen Entwicklungsperspektiven, Zukunftsgestaltungen und Praxisbezüge der MINT-Bildung nahe bringen und eine Multiplikationsplattform für alle bereits erfolgreich arbeitenden MINT-Initiativen in Deutschland sein. »MINT Zukunft schaffen« wirbt für MINT-Studien, MINT-Berufe und MINT-Ausbildungen und will die Öffentlichkeit über die Dringlichkeit des MINT-Engagements informieren. Vor allem aber will »MINT Zukunft schaffen« gemeinsam mit seinen Partnern Begeisterung für MINT wecken und über attraktive Berufsmöglichkeiten und Karrierewege in den MINT-Berufen informieren.

(MINT Zukunft schaffen)

Marc Brümmer

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