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App-Economy boomt – Anstieg auf 185 Mrd. App-Downloads 2014

Apps werden mittlerweile massenhaft für Smartphones und Tablets angeboten – dabei steht der eigentliche Boom erst noch bevor.

26% aller verkauften Handys weltweit sind inzwischen Smartphones, in Nordamerika und Westeuropa sogar über 50%. Der Anteil wird in den nächsten Jahren weiter steigen und 2015 dürften dann 95% aller in Westeuropa verkauften Handys ein Smartphone sein. So existieren allein in Deutschland heute bereits über 20 Millionen Smartphones. Für 2013 wird in diesem Marktsegment mit einem weiteren Wachstum von 18-20% gerechnet.

Die vier großen mobilen App-Stores von Apple, Google, Nokia und Research in Motion erzielen 2011 voraussichtlich einen Umsatz von 3,8 Milliarden Dollar. 75% (2,9 Milliarden Dollar) davon entfallen allein auf Apple, was einem Zuwachs von 63% gegenüber dem Vorjahr entspricht – dies liegt vor allem auch daran, dass mehr als 60% der Android-Apps (Google) kostenlos sind. Die Zahl der heruntergeladenen Apps insgesamt wird sich im laufenden Jahr auf 18 Milliarden verdoppeln, bis 2014 wird eine weitere Steigerung auf 185 Milliarden App-Downloads erwartet, was eine Vervielfachung des Umsatzes auf 8,3 Milliarden Dollar mit sich bringen dürfte. Die Strategieberatung Booz & Company geht von einem Umsatz der App Store-Betreiber im Jahr 2013 in der Höhe von 5,4 Milliarden Dollar aus. Derzeit geben die Nutzer durchschnittlich 3,50 Euro pro Bezahl-App aus.

Prof. Michael Dowling vom Lehrstuhl für Innovations- und Technologiemanagement der Universität Regensburg: „Die App-Economy hat damit von Beginn an ein Problem gelöst, das die Web Economy seit Jahren mit sich herum trägt: die Durchsetzung von Paid Content – also von bezahlten Inhalten.“

 

 

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