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BearingPoint, Studie zeigt Schwachstellen: Verbesserungen im Sales and Operations Planning notwendig

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[Bild: Marko Greitschus / pixelio.de]

BearingPoint‘s neue Sales and Operations Planning-Studie legt Bedeutung des Planungsprozesses offen und zeigt Schwachstellen auf / Verbesserungen im Sales and Operations Planning notwendig, um globalen Herausforderungen zu begegnen

Die Management- und Technologieberatung BearingPoint hat eine internationale Studie zum Thema Sales & Operations Planning (S&OP) veröffentlicht. Die Studie beschreibt die Herausforderungen, mit denen sich die globale Wirtschaft derzeit auseinandersetzen muss, und macht die Bedeutung von S&OP bei der Bewältigung dieser Herausforderungen deutlich. S&OP wird dabei als strategischer Kernprozess betrachtet, der zum Ziel hat, die operativen Planungsbereiche wie Absatz-, Produktions- und Finanzplanung miteinander in Einklang zu bringen.
Matthias Görtzen, Partner bei BearingPoint, kommentiert: „Globale Unternehmen sind aufgrund der hohen Volatilität in den Beschaffungs- und Absatzmärkten mit steigendem Druck entlang all ihrer Planungsprozesse und Ressourcen konfrontiert. S&OP ist dabei die Grundlage, um erfolgreich diesen dynamischen und sich kontinuierlich verändernden Marktgegebenheiten zu begegnen. Bei S&OP gut zu sein, bedeutet, einen direkten Wettbewerbsvorteil zu haben.”

Das Konzept von S&OP ist nicht neu. Dennoch haben laut der Studie, die sich auf Industrieunternehmen mit Hauptsitz in West-Europa konzentriert, 72 Prozent der Teilnehmer erst in den letzten fünf Jahren begonnen, mit S&OP zu arbeiten. Das Hauptaugenmerk der Studienauswertung liegt dabei auf dem Reifegrad dieses Prozesses. Analysiert wurde unter anderem, wie effizient ein Unternehmen im Rahmen von S&OP seine Mitarbeiter dazu anleitet, ihre Entscheidungen auf exakten Planungszahlen zu gründen. Denn davon hängt ab, ob aus dem Planungsprozess die richtigen Erkenntnisse gewonnen werden. Laut Studienergebnissen haben viele der befragten Unternehmen bereits einen gut organisierten S&OP-Prozess etabliert, dennoch konnten auch einige schwächere Bereiche mit Verbesserungspotenzial identifiziert werden.

Als größte Schwäche im S&OP-Prozess wurden die unterstützenden IT-Systeme und die fehlende Verknüpfung von S&OP mit Risiko-Management, Finanz-Funktionen sowie mit Zulieferern erkannt. Zudem schätzen die Befragten die Unterstützung und Förderung des S&OP-Prozesses durch das Top-Management als vergleichsweise gering ein. Obwohl über die Hälfte der Teilnehmer angibt, mit der Organisation und Durchführung der S&OP-Meetings zufrieden zu sein, ist der Fokus laut Studienanalyse oftmals zu breit gefasst, was eine geringere Akzeptanz auf Führungsebene zur Folge hat.

Die Studie zeigt vier Bereiche auf, in denen Verbesserungen im S&OP-Prozess gemacht werden können:

  • Zentrale Prozess-Überwachung in Bezug auf die S&OP Implementierung und Durchführung
  • Zusammenarbeit über Länder- und Unternehmensgrenzen hinweg
  • Messung und Transparenz, um die Geschäftsprozesse kontrollieren zu können
  • IT-Unterstützung, die die Systemintegration, Automatisierung und Geschwindigkeit erhöht

Matthias Görtzen: „Sales and Operations Planning ist ein Kern-Geschäftsprozess, der einen bedeutenden Einfluss auf den Geschäftserfolg eines Unternehmens hat. Zusätzlich zu Verbesserungen bei Finanzzahlen und Kundenzufriedenheit hilft S&OP dabei, Risiken besser zu managen und Abstimmungsprozesse effizienter zu gestalten. In einer Zeit so großer Veränderungen ist das essentiell, um Geschäftserfolg generieren zu können. Allerdings zeigt unsere Studie, dass viele Unternehmen S&OP erst seit kurzem für sich entdeckt haben und dadurch noch viel Entwicklungsbedarf sowohl bei der IT als auch bei der organisatorischen Verankerung des Prozesses im Unternehmen haben.“

Die komplette Studie steht hier zum Download bereit: http://www.bearingpoint.com/de-de/7-7071/sales-operations-planning-sop-a-major-driver-in-maximizing-business-profitability/?&p=353

Über BearingPoint

BearingPoint berät Unternehmen und Organisationen in den Bereichen Commercial Services, Financial Services und Public Services bei der Lösung ihrer dringendsten und wichtigsten Aufgaben. In enger partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Kunden definieren BearingPoint-Berater anspruchsvolle Ziele und entwickeln Lösungen, Prozesse und Systeme entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dies bildet die Grundlage für einen außerordentlichen Beitrag zum Geschäftserfolg – und eine außergewöhnliche Kundenzufriedenheit. Seit der Übernahme durch seine Partner im Rahmen eines Management Buy-Out ist BearingPoint eine unabhängige Unternehmensberatung, die Unternehmertum sowie Management- und Technologiekompetenz auf einzigartige Weise vereint. Das Unternehmen beschäftigt rund 3.500 Mitarbeiter in 16 Ländern. Das Unternehmen hat europäische Wurzeln, agiert aber global.

(BearingPoint 2013)

Marc Brümmer

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