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Datenschutz? Gibt es den Blödsinn immer noch?

Datenschutz, Tipps 6 Tricks, IT-Sicherheit

Wir befinden uns in der digitalen Zwickmühle. Einerseits empören uns Nachrichten über aktuelle Datenhacks, andererseits geben wir Tag für Tag bereitwillig Informationen zu unserer eigenen Identität preis. Darunter Daten für medizinische Zwecke, aber auch Informationen zu unseren finanziellen oder familiären Verhältnissen. Da kann man schon mit Recht fragen: Datenschutz? Gibt es den Blödsinn immer noch. Die Antwort: Er ist wichtiger denn je! Im Folgenden klären wir einen Überblick über die damit verbundenen Risiken und Nebenwirkungen. Zudem geben wir Ihnen sechs Tipps & Tricks an die Hand, wie Sie künftig Ihre Daten noch besser schützen.

Unternehmen werden Datennutzung intensivieren

Internetriesen, Modeketten und selbst Regierungsbehörden tun es: Unsere Daten für Ihre Zwecke nutzen. Diese Nutzung wird sich 2016 noch weiter verstärken. Denn wer die Daten seiner Kunden zu nutzen weiß, steigert seine Vorteile gegenüber der Konkurrenz. Ein Aspekt, den wir hier auf AGITANO bereits Anfang dieser Woche im Beitrag Big Data: 5 Fragen – 5 Antworten, thematisiert haben. Das muss Ottonormalverbraucher beziehungsweise -bürger auch nicht zum Nachteil gereichen. So kann ein Unternehmen respektive ein öffentlicher Dienstleister auf die Wünsche der Verbraucher zeitnah reagieren.

Wer nutzt meine Daten und wem vertraue ich meine Informationen an?

Anders verhält es sich jedoch, wenn für Konzerne und Organisationen Daten ausschließlich ein wirtschaftlicher Wert darstellt und sie ins Zentrum ihrer geschäftlichen Aktivitäten rücken. Aus diesem Grund sollten sich Vebraucher und Mitarbeiter stets fragen: Wer nutzt meine Daten und wem vertraue ich meine Informationen an? Raj Samani, Chief Technical Officer bei Intel Security, rät Kunden und Unternehmen sich an folgende sechs Tipps zu halten:

Tipp 1: Automatische Updates – Empfohlen!

Aktualisierungen sind die beste Prävention. Indem Betriebssystem und Anwendungen immer auf dem neuesten Stand sind, erschweren Sie es Cyber-Kriminellen, eine Sicherheitslücke zu finden. Nutzen Sie deshalb die Option für automatische Updates, egal ob im privaten oder beruflichen Umfeld.

Tipp 2: Umfassende Sicherheits-Software auf ALLEN Geräten

Eine Kette ist stets nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Ähnlich verhält es sich mit einem System. Es ist lediglich so sicher, wie die Geräte, die an diesem angemeldet sind. Ein System-Update schützt zwar vor alten Viren, gegen neue Bedrohungen oder solche, die noch nicht bereinigt wurden, hilft jedoch nur ein umfassendes Anti-Viren-Programm. Laut McAfee Labs entstehen pro Sekunde fünf neue Bedrohungen – Tendenz steigend! Deshalb sollten am besten alle Geräte mit der passenden Software abgesichert werden.

Tipp 3: Passwortsicherheit anpassen

Sicherheitsanbieter empfehlen immer wieder, komplexe Passwörter zu nutzen, die weder persönliche Informationen enthalten noch wiederverwendet werden sollten. Trotzdem tauchen diese Konstellationen stets in Hackerlisten auf. Um die Übersicht nicht zu verlieren, gibt es zahlreiche Passwort-Manager, die komplexe Passwörter verwalten.

Tipp 4: Misstrauen – der beste Datenschutz

Seien Sie wachsam und misstrauisch, denn Cyber-Kriminelle versuchen über zum Beispiel Social Engineering persönliche Daten abzugreifen. Beliebte Methoden sind Fragen nach Bankdaten oder die Aufforderung, persönliche Informationen zu aktualisieren. Mit derartigen E-Mails versenden bekannte Personen unwissentlich Malware. Schauen Sie genau hin und fragen Sie Ihre Bekannten direkt, wenn Ihnen etwas seltsam vorkommt.

Tipp 5: Überdenken Sie die Freigabe von Daten

Sie sollten nicht nur in sozialen Netzwerken darauf achten, welche Daten Sie mit anderen teilen. Die Einstellungen innerhalb der Privatsphäre sind auch dann besonders wichtig, wenn Sie Formulare ausfüllen oder sich für einen Online-Account registrieren. Oft werden Informationen abgefragt, die dafür nicht relevant sind. Füllen Sie nur die Felder aus, die tatsächlich zwingend sind.

Tipp 6: Behalten Sie Ihre Accounts im Auge

Selbst wenn Sie alle Sicherheitsvorkehrungen einhalten, kann es vorkommen, dass Seiten oder Anwendungen gehacked werden. Deshalb sollten Sie Ihre wichtigen Accounts, wie zum Beispiel Bankkonten auf verdächtige Transaktionen überprüfen. Dabei können auch Apps oder Services helfen, die über neue Aktivitäten informieren.

Über Intel Security:

Intel Security ist Anbieter von proaktiven, bewährten Sicherheitslösungen, die Systeme, Netzwerke und mobile Geräte im geschäftlichen und privaten Umfeld weltweit schützen. Weiterführende Informationen erhalten am Thema Interessierte im Internet unter: www.intelsecurity.com.

Christoph Schroeder

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