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Inbound-Marketing: Was ist das? Wie geht das?

Generierung von Content für das Inbound-Marketing, Auf einem Notebook wird gerade ein Blogbeitrag erstellt

Content-, Social Media– oder jetzt Inbound-Marketing … . Kaum eine Branche ist derart kreativ, wenn es um die Implementierung schillernder Begriffe geht. Welches Konzept steckt wirklich hinter Inbound-Marketing, für welche Unternehmen kommt es in Frage und was muss alles beachtet werden, damit es wirklich funktioniert? In diesem Beitrag unserer Thememserie Marketing-Trends begaben wir uns auf die Suche nach Antworten.

Inbound-Marketing – Was versteht man darunter?

Der Internet-Marketing-Dienstleister Hubspot bezeichnet Inbound-Marketing als nichts geringeres als „die effektivste Marketingmethode für Online-Geschäfte“. Übersetzt ins Deutsche heißt »inbound« so viel wie „ankommen“. Die Methode bedient sich einerseits Maßnahmen zur Kundengewinnung und Kundenbindung. Darunter das klassische E-Mail-Marketing, Kundenbeziehungsmanagement und Lead Nurturing, die durch Marketing Automation unterstützt werden können. Anderseits werden Content-Marketing-Methodiken verwendet.*

Wie funktioniert Inbound-Marketing?

Am prägnantesten beschreibt man das Konzept, in dem man die so genannten vier Phasen des Inbound-Marketings näher vorstellt. Das sind:

  1. Anlocken
  2. Konvertieren
  3. Abschließen
  4. Begeistern**

Sie haben ein Produkt beziehungsweise eine Dienstleistung, die andere auf jeden Fall brauchen? Dann müssen Sie denen das bewusst machen! Dazu müssen Sie sie anlocken. Zum Beispiel auf Ihren Online-Shop. Das geht am besten durch relevante Inhalte auf Ihrer Webseite. Etwa durch informative Artikel auf Ihrem Blog, Posts auf Social Media. Hierbei spielt Suchmaschinenoptimierung eine wichtige Rolle. Verbraucher suchen das, was sie wirklich brauchen auf Google & Co..

Im nächsten Schritt, dem Konvertieren, geht es darum, dass sich beide Seiten aus der Unverbindlichkeit herauswagen. Erfragen Sie  Kontaktinformationen mit Calls-to-Aktionen. Sie wollen wertvolle Informationen, also müssen Sie auch etwas Wertvolles als Gegenleistung bieten. Zum Beispiel Checklisten, eBooks, Whitepapers et cetera.

Jetzt haben sich beide Seiten gegenseitig vorgestellt. Nun geht es darum, aus einem Interessenten einen Kunden zu machen. Dazu versorgen Sie Ihre Kontakte weiterhin mit relevanten Informationen. Etwa durch automatisiertes E-Mail Nurturing und Interaktionen via Social Media. Wichtig: Der Content muss für den Kontakt relevant sein – nicht für Sie selbst!

Wer schon einmal Weiterempfohlen wurde weiß: Kein noch so professioneller Dienstleister erzielt einen vergleichbaren Marketingeffekt. Es gibt angeblich Kleinstunternehmer, die ihre anderen Marketingmaßnahmen komplett eingestellt haben sollen, da sie Neukunden ausschließlich über Empfehlungen gewinnen. Dazu muss man den Kunden mit seinem Angebot begeistern können. Den Rest macht er eigentlich von alleine. Er schriebt Rezensionen, in denen er Ihr Produkt in höchsten Tönen lobt, teilt seine Begeisterung via Posts auf den sozialen Medien und macht gar Mundpropaganda.

Brauche ich Inbound-Marketing?

Selbstredend gibt es nicht die eine Marketingmethode, die für alle Unternehmen – unabhängig von Branchenzugehörigkeit oder Größe – funktioniert. Das ist auch beim Inbound-Marketing der Fall. Die Methode eignet sich vor allem für Start-Ups, die Marketing, Vertrieb und Verkauf hauptsächlich über Online-Plattformen, wie zum Beispiel Online-Shops, abwickeln.

 

* Vgl.: Kopp, O.: „Inbound Marketing: Vertriebsorientorientiertes Content Marketing“, zuletzt abgerufen am 18.08.2016

** Für weiterführende Informationen zu den vier Phasen des Inbound-Marketings vgl auch:

Christoph Schroeder

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