Regionales

Land verkauft Grundstücke in Nähe des Landtages an Stadt Potsdam

Zur Wiedergewinnung der historischen Stadtmitte hat das Land Brandenburg ein weiteres Grundstück im Umfeld des Landtagsneubaus an den Sanierungsträger Potsdam GmbH als Treuhänder der Landeshauptstadt verkauft. Nachdem das für landeseigene Liegenschaften zuständige Ministerium der Finanzen bereits im Jahr 2010 die nicht für den Neubau der Synagoge reservierte Teilfläche der Liegenschaft Schlossstrasse 1 an den Sanierungsträger Potsdam GmbH veräußert hatte, ist nun auch der im Januar 2011 beurkundete Kaufvertrag über das Grundstück Friedrich-Ebert-Straße 4/5 vom Ausschuss für Haushalt und Finanzen des Landestages Brandenburg mit den Stimmen der Regierungskoalition genehmigt worden. Mit dem Verkauf der beiden Grundstücke ist gewährleistet, dass das Projekt „Neue Mitte Potsdam“ erneut einen großen Schritt nach vorne kommen kann.

Bereits im Vorfeld der förmlichen Festsetzung des Sanierungsgebietes Potsdamer Mitte durch die Landeshauptstadt Potsdam hatte das Land der Stadt bei der Wiedergewinnung der historischen Stadtmitte seine Unterstützung zugesichert. Der Rahmen zur Gestaltung des Bereiches um den künftigen Landtagsneubau wurde danach verbindlich mit der Festsetzung des Sanierungsgebietes und dem integrierten Leitbautenkonzept festgelegt. Dank des Verkaufs der landeseigenen Grundstücke an den von der Stadt Potsdam mit der Umsetzung der Maßnahme beauftragten Sanierungsträger ist gewährleistet, dass die städtebauliche Entwicklung in diesem sensiblen Bereich aus einer Hand gesteuert und umgesetzt werden kann. Gleichzeitig ist sichergestellt, dass das Gebäude in der Friedrich-Ebert-Strasse durch die Fachhochschule Potsdam solange genutzt werden kann, bis in den nächsten Jahren die endgültige Unterbringung auf dem Campus an der Pappelallee möglich ist.

Zum Hintergrund:

Am Montag, 20.06.2011, führt der Landtag Brandenburg eine öffentliche Info-Veranstaltung im Schaufenster der Fachhochschule Potsdam zum Landtagsneubau durch. Dabei wird unter anderem Finanzminister Dr. Helmuth Markov als Bauherr zum Stand und Fortgang des Parlamentsneubaus berichten.

Quelle: Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg

 

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