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Studie zum Management von Supply Chain-Organisationen von Camelot Management Consultants und der Universität Warwick

Die Umfrage unter 48 global tätigen Unternehmen aus den Branchen Chemie-, Pharma- und Konsumgüter zeigt, dass es drei mögliche Modelle für SCM-Organisationen gibt: zentralisiert, dezentralisiert und koordiniert. Zentralisierte Supply Chain-Organisationen können die Prozessharmonisierung und das globale Stammdatenmanagement vorantreiben, um den Informationsfluss und die Transparenz entlang der Supply Chain zu erleichtern. Nur Supply Chain-Organisationen mit ausgereiften, harmonisierten Prozessen und abgestimmten Arbeitsweisen können sich erfolgreich in Richtung eines netzwerkbasierten Organisationsmodells bewegen.

Mannheim / Warwick, Juli 2013: Das Management von globalen Lieferketten wird immer mehr zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor für Unternehmen. Durch die dynamische Entwicklung der Weltwirtschaft ist die Frage nach der richtigen Führung von Supply Chain-Organsiationen zu einer strategischen Entscheidung des Top-Managements geworden. Der Aufbau der Supply Chain-Organisation muss abgeleitet werden aus der Lieferketten-Strategie, den speziellen Anforderungen an die Supply Chain, sowie der Kultur und den Verhaltensweisen innerhalb der jeweiligen Organisation.

Die Studie „Supply Chain Management Organisation“ von Camelot Management Consultants und der Universität Warwick analysiert die Herausforderungen und Erfolgsfaktoren für das Management von Supply Chain-Organisationen in den verschiedenen Branchen der Prozessindustrie: Pharma, Chemie und Konsumgüter. Außerdem analysiert die Studie die jeweiligen Strategien, Ziele und Leistungskennzahlen. Daraus leiten die Autoren Modelle ab, die ein Verständnis des grundsätzlichen Aufbaus von Supply Chain-Organisationen ermöglichen, sowie der Frage, weshalb unterschiedliche Modelle mit unterschiedlichen Strategien und Organisationsformen arbeiten.

Die wichtigsten Anforderungen an die Lieferketten in der chemischen Industrie sind beispielsweise die enormen Wachstumsmöglichkeiten in den Schwellenmärkten. Bei Konsumgütern liegt der Schwerpunkt dagegen eher auf der Steigerung der Leistungsfähigkeit, während die Pharmabranche sich mehr mit grundlegenden Basics wie Informationssystemen befasst, um bessere Plattformen für End-to-End Supply Chain Management und bessere Führungsstrukturen zu erreichen.

„Unsere Studie zeigt, dass Supply Chain Management in vielen Unternehmen immer noch unzureichend verstanden wird und nicht den Stellenwert erhält, der diesem Bereich zusteht“, erklärt Michael Jarosch, Partner und Leiter des Bereichs Pharmaceuticals & Life Sciences bei Camelot Management Consultants. „Die Supply Chain-Organisation muss sich daher noch besser mit allen anderen Akteuren im Unternehmen austauschen und sich aktiver an der Weiterentwicklung der Supply Chain-Strategie beteiligen.“ Die Camelot-Studie zeigt: Um Erfolg zu haben, muss die Supply Chain-Strategie die Schlüsselziele des Unternehmens unterstützen und die maßgeblichen Schnittstellen für die Supply Chain-Organisation identifizieren, die eine Zusammenarbeit und enge funktionsübergreifende Arbeitsweise erfordern.

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Christoph Schroeder

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