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Automobilbranche: Innovationen Basis für profitables Wachstum

„Alternative Antriebe“: VW erreicht Spitzenplatz, Toyota erhält Sonderpreis

In den Kategorie „Konventionelle Antriebe“ sowie „Alternative Antriebe“ erreicht wiederum Volkswagen den Spitzenplatz. Der Konzern führte nicht nur die meisten Innovationen ein, sondern realisierte auch erhebliche Effizienzgewinne durch eine breite Einführung neuer Motoren z.B. mit Zylinderabschaltung, aber auch durch alternative Antriebsformen wie Hybride oder Erdgasmotoren.

Der Sonderpreis für die besten Innovationen der alternativen Antriebe, die bereits in Serie eingeführt wurden, geht an Toyota. Der eindeutige Sieg der Japaner in dieser Kategorie resultiert aus einigen hoch bewerteten Innovationen von im Durschnitt 2,1 Indexpunkten. Sechs der acht Neuerungen sind parallele Vollhybrid-Modelle von Lexus und Toyota, die in allen Fällen deutlich im Kraftstoffverbrauch verbessert wurden. Toyota hat den Hybrid nicht nur salonfähig gemacht, sondern bleibt mit dem höchsten Reifegrad der Neuerungen weiterhin der Treiber in diesem Feld.

Bosch gewinnt Zulieferer-Awards in den Kategorien „Antriebstechnik“ und „Elektrik/Elektronik“

Die in diesem Jahr erstmals vergebenen Zulieferer-Awards führt Bosch mit AutomotiveINNOVATIONS Awards in den Kategorien „Antriebstechnik“ und „Elektrik/Elektronik“ an. Dabei gibt nicht allein die Anzahl, sondern auch die Originalität und Bedeutung der Innovationen den Ausschlag. Im Bereich Chassis gewinnt die ZF Friedrichshafen AG den ersten Preis, die Kategorie Karosserie und Exterieur entscheidet Brose für sich. Der fünfte Zulieferer-Award wird für die höchste Innovationsstärke beim Interieur vergeben, hier setzt sich Johnson Controls durch.

Felix Kuhnert: Spitzenpositionen beruhen auf Innovationskraft

„Die Spitzenpositionierungen der deutschen Automobilhersteller beruhen zu einem nicht zu vernachlässigenden Teil auch auf der Innovationskraft der deutschen Automobilzulieferer. Sie haben die erstmals verliehenen AutomotiveINNOVATIONS Awards für Zulieferer in vier von fünf Kategorien für sich entschieden. Für den andauernden Erfolg der deutschen Automobilwirtschaft wird es deswegen entscheidend darauf ankommen die enge Vernetzung zwischen Herstellern und Zulieferern zu fördern. Nicht zuletzt treibt gerade der Premiumanspruch der deutschen Hersteller die Zulieferer zu Höchstleistungen“, kommentiert PwC-Automobilexperte Felix Kuhnert.

(PricewaterhouseCoopers)

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