Marketing

Der eigene Messeauftritt – Worauf es wirklich ankommt!

Die Messe als Marketinginstrument und ein dazugehöriger gelungener Messeauftritt kann, trotz der damit verbundenen Kosten, zu einem echten Erfolgsfaktor im wirtschaftlichen Kampf des Unternehmens sein. Doch um eine Messe wirklich erfolgreich abschließen zu können, benötigt es nicht nur viel Planung, sondern auch einer besonders strukturierten Arbeitsweise. Denn nur wer alle Aspekte des Messebetriebes bereits im Vorfeld kalkuliert und einbezieht, kann von einer Messe effektiv profitieren.

Messeauftritt – Die Messe richtig vorbereiten und gestalten

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Bild: © AGITANO / FOMACO GmbH

Zunächst einmal muss man sich darüber im Klaren sein, welche Messen überhaupt für das eigene Unternehmen geeignet sind. In der Regel sind dies, außer in echten Nischenbranchen, zwischen zwei und fünf Messen im Jahr. Nun sollte man die Ziele der Messe definieren und überprüfen, ob und wie umfassend man bei welcher Messe diese Ziele erreichen kann. Dabei sind vor allem die Messebesucher und das angestrebte Zielpublikum entscheidend. Erst wenn diese Evaluation abgeschlossen ist, kann man effektiv mit dem Planen des eigenen Messeauftritts beginnen. Dazu gehört vor allem der Punkt der Budgetierung. Nur wenn man im Vorfeld genau kalkuliert, was ein solcher Messeauftritt kostet, kann man eine auf harten Daten basierende Entscheidung für und wider einer solchen Messe fällen. Denn die Kosten sollten und dürfen den Nutzen nicht übersteigen. Ist die Entscheidung für eine spezielle Messe und einen dazu passenden Messeauftritt gefällt, kann die eigentliche Planung beginnen. Hierbei müssen die fünf P-Punkte beachtet werden.

Die fünf „P“s für eine gelungene Messeplanung

1. Platzierung: Auswahl des Standplatzes und Anmeldung zur Messe
2. Präsentation: Design und Aufbau des Messestandes
3. Produkt: Organisation der Ausstellungs- und Showstücke
4. Promotion: Schaltung von Werbepromotion und Kundenaktionen rund um den Messeauftritt
5. Personal: Personalsuche, Bereitstellen von Messekleidung etc.

Diese fünf Punkte müssen in jedem Fall bereits sehr frühzeitig vor dem Beginn der Messe organisiert werden, um nicht in Zeitverzug zu kommen. Im Idealfall erarbeitet man sich einen zeitlichen Ablaufplan, wie aus Projektierungen bekannt, um die verschiedenen Aspekte der Messevorbereitung gut und strukturiert abarbeiten zu können. Dabei kommen den verschiedenen Punkten auch unterschiedliche Gewichtungen zu. Während die Anmeldung zur Messe und die Auswahl des passenden Standplatzes bereits am Beginn erfolgen muss, können zum Beispiel die entsprechenden Exponate deutlich später organisiert werden. Auch die Promotion für den Messeauftritt sollte nicht zu früh erfolgen, da ein zu großer Abstand zwischen Promotion und Messeauftritt die Aufmerksamkeit der Kunden eher schrumpfen lässt. Wichtig hingegen ist die Präsentation auf der Messe selbst. Da die Entwicklung und der Aufbau eines entsprechend hochwertig wirkenden Messestandes einige Zeit in Anspruch nimmt, sollte man möglichst früh mit der Planung beginnen und einen individuellen und exakt zum Unternehmen passenden Messestand gestalten.

Den Messestand gestalten – Präsenz zeigen

Ein nichts sagender Messestand ist das Schlimmste, was einem auf einer Messe begegnen kann. Daher sollte man sich rechtzeitig mit dem entsprechenden Equipment eindecken, um den eigenen Auftritt möglichst hochwertig wirken zu lassen. Nicht nur die vorgestellten Produkte, auch der eigentliche Auftritt auf der Messe entscheidet über den Erfolg eines solchen Messebesuchs als Aussteller. Wichtig sind hier vor allem werbewirksame und gut sichtbare Ausstellungsmittel, wie Messewände und Faltdisplays. Diese dienen nicht nur der Präsentation, sondern können auch bei der Strukturierung des eigenen Messestandes deutliche Vorteile bieten. Bietet das eigene Produktportfolio die Möglichkeit digitale Medien in den Messeauftritt einzuarbeiten, müssen diese auch inklusive aller Anschlüsse organisiert und eingeplant werden. Entsprechende Messecounter oder Rollups findet man zum Beispiel unter la-concept.de.

Hat man sich nun für ein Design und den passenden Aufbau des Messestandes entschieden, ist es an der Zeit das passende Personal zu organisieren und es entsprechend einzuschulen. Je nach Branche können sowohl Fach- und Messearbeiter als auch Hostessen für diesen Zweck eingesetzt werden. In jedem Fall ist ein gutes und vor allem umfassendes Briefing der Mitarbeiter vor der Messe notwendig.

Nach der Messe beginnt die eigentliche Arbeit

Hat man all die Voraussetzungen erfüllt, steht einem gelungenen Messeauftritt eigentlich nichts mehr im Wege. Doch viele Unternehmen vergessen dabei, dass erst nach der Messe die richtige Arbeit beginnt. Denn die auf der Messe geknüpften Kontakte, wollen im Nachgang gepflegt und ausgebaut werden. Die Daten der Messe müssen ausgewertet und der Nutzen der Messe in Zahlen ausgedrückt werden. Erst danach kann man entscheiden, ob die Ziele der Messe erreicht wurden oder nicht.

 

Oliver Foitzik

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