Wirtschaft

Die Gewinner des Gründerwettbewerbs „IKT innovativ“ im Überblick

Auf der CeBIT in Hannover wurden die Gewinner der dritten Runde des "Gründerwettbewerbs – IKT innovativ" ausgezeichnet. Der parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Hans-Joachim Otto, betonte anlässlich der Preisverleihung die Bedeutung der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT): Rund die Hälfte der EU-weiten Produktivitätssteigerungen würden auf IKT zurückgehen.

An dem Wettbewerb hatten sich insgesamt 276 IKT-Gründungen beteiligt. Ausgezeichnet wurden insgesamt sechs Gewinner mit Preisen von je 30.000 Euro Startkapital, sowie neun weitere Preise mit je 6.000 Euro. Die drei Unternehmen Attensity Europe, SAP und Siemens haben zudem gemeinsam insgesamt drei Sonderpreise in Höhe von insgesamt 10.000 Euro für Gründungsideen zum Thema "Internet der Dienste" gestiftet.

Die sechs Hauptpreisträger sind:

 

  • A°VE bietet eine Software zur Automatisierung des Schnitts von Sprachaufnahmen im Tonstudio an, mit dem die Produktionszeiten um bis zu 50 Prozent verkürzt werden können.

  • Mit Buddy-Watcher bietet die Free-Linked UG eine Art Armbanduhr für den Tauchsport an, die Alarm schlägt, wenn sich die Tauchpartner zu weit voneinander entfernen. Die Datenübertragung erfolgt dabei per Ultraschall. Die Technologie ist auf andere Anwendungen übertragbar, z.B. zur kabellosen Steuerung von Unterwasserrobotern oder von Unterwasseranlagen.

  • Easy Listen bietet eine echtzeitfähige Softwarelösung zur Optimierung der Sprachverständlichkeit von Fernsehsendungen, DVDs und Video-on-Demand-Angeboten. Unternehmen in der Fernseh- und Kinoproduktion können mit dieser Software Ältere und Hörgeschädigte besser unterstützen.

  • Die Headphone Surround 3D Technologie der Highresaudio UG ermöglicht ein dreidimensionales Hören mit handelsüblichen Stereo-Kopfhörern, z.B. einer 5.1 Surround-Aufnahme. Dabei handelt es sich um eine reine Software-Lösung, die zukünftig in digitalen Abspielgeräten wie MP3-Playern, Computern oder auch digitalen Fernsehern standardmäßig implementiert werden könnte.

  • CareCM von nubedian unterstützt Mitarbeiter im Sozial- und Gesundheitswesen durch wichtige Funktionen, die z.B. bei Pflegebedürftigen zur Ermittlung des Versorgungsbedarfs, zur Identifikation von Versorgungslücken oder zur Dokumentation von Beratungsleistungen benötigt werden. Die Software wird als Cloud-Lösung angeboten und ist aufgrund niedriger Investitionskosten auch für kleine Organisationen interessant.

  • Dank TestObject können Softwareentwickler grafische Bedienoberflächen automatisiert auf korrektes Funktionieren überprüfen. In Entwicklungs- und Wartungsprozessen, z.B. bei Änderungen an Bedienoberflächen, können so Zeit- und Kostenaufwand erheblich reduziert werden.

Kurzporträts aller Gewinner und weitere Informationen sind auf der Internetseite www.gruenderwettbewerb.de einzusehen. Die vierte Wettbewerbsrunde geht noch bis zum 31. Mai 2012.
(mb)

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.