Neue Medien

Facebook reagiert auf Google+ mit weiteren Neuerungen

Der Social Media Primus Facebook reagiert unmittelbar auf das Ende der Testphase bei seinem Konkurrenten Google+. Mit einem Status-Update sollen die Nachrichten künftig noch stärker auf die Nutzer zugeschnitten werden, relevante Neuigkeiten seit der letzten zurückliegenden Anmeldung sollen stärker in den Mittelpunkt rücken. Wer öfter die Seite Facebook besucht, bekomme eher die neuesten Einträge angezeigt. Die Gelegenheitsnutzer hingegen bekommen zunächst die als wichtig eingestuften Neuigkeiten, die sie verpasst haben könnten. Laut Facebook gehe es darum, es zu vereinfachen, über das Leben der Personen auf dem Laufenden zu bleiben, die einem wichtig seien, ganz egal, wie häufig oder selten man sich bei Facebook anmelde. Neue Kurzmeldungen sollen es zudem erleichtern, mit seinen Freunden direkt über neue Einträge zu diskutieren.

Für den Donnerstag werden weitere Neuerungen von der Facebook-Entwicklerkonferenz f8 erwartet, höchstwahrscheinlich in dem Bereich einer besseren Integration von Videos und Musik. Erst letzte Woche hatte Facebook im Wettlauf mit Google+ unter anderem verfeinerte Freundeslisten, so genannte „Smart-Listen“ vorgestellt sowie die Möglichkeit, öffentliche Einträge anderer Nutzer zu abonnieren, ohne zuvor ihr Facebook-Freund werden zu müssen.

Laut einer aktuellen Studie der University of Maryland hat Facebook durch die „App-Ökonomie“, die es um sich herum aufgebaut hat, rund 200.000 Arbeitsplätze geschaffen, die rund 16 Milliarden Dollar generieren. Die 750 Millionen Facebook-Nutzer installieren geschätzte 20 Millionen Apps pro Tag, ein besonderer Wachstumsmarkt sind dabei Game-Apps wie „CityVille“. Für die Studie wurde evaluiert, welche Arbeitsplätze direkt in der App-Wirtschaft entstehen (direkte Beschäftigung), welche in angrenzenden Sektoren des „Facebook-Ökosystems“ entstehen (indirekte Beschäftigung), sowie den ökonomischen Wert dieser Arbeitsplätze inklusive Gehalt und Boni.

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