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Infografik: Über Einhörner, an die wir ruhig glauben dürfen

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Einhörner gibt es tatsächlich – in Form von Unternehmen, die sich über eine hohe Bewertung freuen dürfen. Das sogenannte Unicorn Business ist hierzulande noch recht selten anzutreffen, doch es gibt einige Anwärter, die die vergleichsweise geringe Zahl bald erhöhen könnten. Die meisten Einhörner finden sich in den USA, während Deutschland immerhin den 5. Platz im Ranking belegt. Was hinter den Einhörnern steckt und warum es in den Vereinigten Staaten so viele davon gibt.

Was ein Einhorn ausmacht und wo es zu finden ist

Was ist eigentlich ein Einhorn? Es geht hier nicht um das Fabelwesen eines weißen Pferdes mit einem Horn an sich – nicht zu verwechseln mit dem geflügelten Pferd, den Pegasus der griechischen Mythologie: Es handelt sich um bestimmte Unternehmen, die bislang nicht an die Börse gegangen sind. Bei diesen Unternehmen sind diejenigen die Einhörner, sogenannte Unicorns, deren Wert auf über eine Milliarde US-Dollar geschätzt wird.

Dank der Struktur in den Vereinigten Staaten mit verschiedenen Fonds und Investitionsformen in junge Unternehmen gibt es dort die meisten Einhörner weltweit. Doch auch hierzulande gibt es einige Unicorn Businesses, und weitere sind auf einem guten Weg dazu, die Eine-Milliarden-Dollar-Marke zu knacken. Insbesondere in der Start-up-Szene in Berlin findet sich eine Reihe guter Kandidaten.

Was die Vereinigten Staaten anders machen

Andere Länder, andere Sitten – das gilt auch in der Bewertung und Finanzierung von jungen Unternehmen. In den USA ist es beispielsweise gang und gäbe, dass ganze Firmen übernommen werden oder dass die Gründer gegen ein pauschales Honorar ihre Rechte abtreten (Buyout). Im Vergleich zu Deutschland ist es dort auch bei der Gründung von Unternehmen relativ einfach, Investoren im In- oder Ausland zu finden und von Fonds zu profitieren. Ebenso schnell kann es allerdings auch wieder bergab gehen: Werden die Erwartungen der Investoren nicht erfüllt und das Unternehmen entwickelt sich nicht so schnell wie gewünscht, ziehen Fonds mitunter recht schnell ihre Anteile zurück.

Infografik: Wie selten Einhörner wirklich sind

Vergleicht man die Zahlen, liegt Deutschland relativ weit abgeschlagen hinter den US-amerikanischen Unicorns. Laut CB Insights und der folgenden Infografik befinden sich von den insgesamt 193 Einhörnern ganze 103 in den Vereinigten Staaten. Spitzenverfolger ist China mit 45 Stück – also weniger als die Hälfte im Vergleich zum Spitzenreiter. Die Unternehmen mit Einhorn-Status hierzulande heißen

  • Delivery Hero (3,1 Milliarden US-Dollar)
  • Hellofresh (2,1 Milliarden US-Dollar)*
  • Curevac (1,7 Milliarden US-Dollar)
  • die Auto1 Group (1,2 Milliarden US-Dollar).

Die Weltspitze der nicht börsennotierten Unternehmen belegt UBER (68 Milliarden US-Dollar). Folgende Infografik zeigt die Verteilung der Einhörner nach Ländern.

*Hellofresh finden Sie auch auf der Corporate Health Convention, die am 9. und 10. Mai in Stuttgart stattfindet. Tipp der Redaktion: Wir vergeben Freikarten für die Fachmesse. Mehr Informationen dazu finden Sie in unserem Beitrag Corporate Health Convention 2017: Digitales BGM im Spotlight.

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Der Einhörner unter den Unternehmen, die sogenannten Unicorn Businesses, gibt es aktuell 193. Währenddessen sind einige ambitionierte Start-ups auf einem guten Weg dorthin. (Quelle: Statista)

 

Beate Greisel

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