Infografiken

Laser, Roboter, 3D-Druck: Die Einsatzmöglichkeiten nehmen zu (mit Infografik)

Arbeiter überwacht eine Lasermaschine bei Gravierarbeiten in einer Werkhalle

Roboter, 3D-Drucker und Lasermaschinen erfreuen sich eines immer größeren Zulaufs. Auch kleinere Unternehmen investieren inzwischen vermehrt in diese Technologien, auch wenn vor allem die großen Unternehmen Vorreiter bleiben. Dieser Artikel wirft einen Blick auf die aktuellen Zahlen und verschiedenen Verwendungszwecke dieser Verfahrenstechnologien. Die Infografik zum Schluss zeigt auf, wie stark der Einsatz in Hinsicht auf die Unternehmensgröße variiert.

Industrie 4.0: Roboter und 3D-Drucker werden eher in großen Unternehmen eingesetzt

Laut einer aktuellen Erhebung des Statistischen Bundesamtes nutzen 31 Prozent der deutschen Unternehmen, die 250 oder mehr Beschäftigte haben, Roboter (siehe dazu auch die Infografik unten). Der technologische Fortschritt im Rahmen der Industrie 4.0 kommt insbesondere im verarbeitenden Gewerbe zum Tragen. Die wichtigsten Einsatzgebiete dabei sind

  • für Industrieroboter: Schweiß-, Laser- und Lackierarbeiten
  • für Serviceroboter: Überwachung, Transport und Reinigung.

Auch im Bereich 3D-Druck sind es vor allem die größeren Unternehmen, die diese Technologie verwenden. Bei Firmen ab 250 Beschäftigten sind es 23 Prozent – mit einer Steigerung von vier Prozent seit 2018. Primärer Einsatzzweck ist das Drucken von Prototypen oder Modellen, die zumeist intern verwendet werden.

Schlaglicht Lasermaschinen: Umfangreiche Möglichkeiten für zahlreiche Materialien

Die maschinelle Präzision von Lasermaschinen ist beeindruckend, auch können immer mehr Stoffe auf diese Weise bearbeitet werden. Dabei sind Unternehmen inzwischen nicht mehr darauf angewiesen, Schneide- und Gravier-Aufträge extern zu vergeben. Häufig lohnt sich auch die Investition, selbst Lasermaschinen von spezialisierten Anbietern wie zum Beispiel BRM lasers zu erwerben. Deren Einsatz eignet sich für diverse Materialien, unter anderem:

  • Acryl, zum Beispiel für Schilder
  • Sperrholz, etwa für den Modellbau im Bildungswesen und Architektur
  • Papier, beispielsweise für Gruß- und Visitenkarten
  • Kartonagen, für Schablonen oder Knicklinien
  • Textil und Leder, zum Beispiel für Logos oder ein Emblem
  • Gummi, etwa für Stempel oder Einlagen
  • Spiegel und Glas, beispielsweise bei Trinkgefäßen für Schriftzüge, Namen oder Logos.

Das Schneiden und Gravieren mithilfe von Lasermaschinen erweist sich für viele Unternehmen als interessante und innovative Technik für verschiedenste Zwecke. Neben der Lasertechnik und zur Neuerstellung von Objekten liefert auch das Rapid Prototyping spannende Ansätze und Einblicke.

Infografik: So verbreitet sind Roboter und 3D-Drucker

Die folgende Infografik von Statista illustriert die bereits erwähnten Daten des Statistischen Bundesamtes. Je größer ein Unternehmen in Deutschland ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass es Technologien wie 3D-Druck oder Roboter selbst einsetzt. Dies gilt insbesondere für das verarbeitende Gewerbe.

Statista-Infografik Nr. 24603, So verbreitet sind Roboter und 3D-Drucker: Anteil der Unternehmen in Deutschland, die die jew. Technologie einsetzen, 2020 (in %)
(Quelle: © Statista, Lizenz: Creative Commons-Lizenz CC BY-ND 3.0)

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