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Internationales SEO erfolgreich gestalten: Über Grenzen hinweg online gefunden werden

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Mit der fortschreitenden Globalisierung wird auch internationale Suchmaschinenoptimierung (SEO) immer wichtiger. Dies gilt insbesondere für den deutschsprachigen Raum: Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz möchten auch in den jeweils anderen Ländern ihre Produkte anbieten. Ein auf einem soliden Fundament fußendes Konzept für internationales SEO ist ein unverzichtbarer Baustein um in fremdsprachige Länder zu expandieren. Häufig werden dabei jedoch Fehler gemacht, die durch Expertenarbeit leicht zu vermeiden gewesen wären.

Unverzichtbare Schritte bei der Onpage-Optimierung für internationales SEO

Internationales SEO bedeutet, dass Sie Ihre Webpräsenzen grundlegend überarbeiten müssen. Tatsächlich wäre es in einigen Fällen sogar sinnvoll, über die Onpage-Optimierung hinauszugehen und völlig neue Internetplattformen für die Zielländer aufzubauen. Welche Lösung für eine bestehende Webpräsenz die effektivste und effizienteste ist, hängt vom aktuellen Stand der Webpräsenz. Länderübergreifende Lösungen werden am besten von SEO-Experten, wie beispielweise der Online Solutions Group erstellt.

Solide Technik als Grundlage für erfolgreiche Internationalisierung

Eine solide technische Basis ist die Grundlage für internationales SEO. Stellen Sie sicher, dass Ihre internationale Webpräsenz erreichbar ist. Besonders wichtig sind dabei die Ladezeiten. Als Faustregel gilt eine Ladezeit von 3 Sekunden. Lädt eine Seite länger, verlassen viele Nutzer eine Webseite wieder. Zudem ist eine intuitive Navigation und Nutzerführung wichtig. Bieten Sie dem Nutzer stets Interaktionsmöglichkeiten und lassen Sie ihre Nutzer nicht in eine Sackgasse laufen.

Die Domainstruktur bei der Onpage-Optimierung: Sub-Domains sind nicht die beste Lösung

Um von den Suchmaschinen des Ziellandes gefunden zu werden, müssen Sie in einem ersten Schritt das „Language Targeting“ durchführen. Was kompliziert klingt, bedeutet im Klartext nur, dass Sie die Seite auf muttersprachlichem Niveau übersetzen müssen. Idealerweise bieten Sie hierfür eine Seite mit einer Country Code Top Level Domain (ccTLD) an. Ein großer Vorteil dieser Variante ist, dass sie vor allem in Bezug auf die Nutzer sehr intuitiv ist. Wenn Sie nach Deutschland expandieren wollen, lautet Ihre Adresse beispielsweise Ihr-Unternehmen.de.

Alternativ, allerdings für Ihr internationales SEO weniger ratsam, können Sie auch mit Unterverzeichnissen, den sogenannten Sub-Directoires, arbeiten. Die Adresse würde beispielsweise Ihr-Unternehmen.com/de heißen. Dies sollten Sie jedoch nur dann tun, wenn die ccTLD bereits vergeben ist. Falls dies nicht der Fall ist und Sie dennoch mit einem Sub-Directory arbeiten möchten, sollten Sie die ccTLD wenigstens erwerben und mit einer Umleitung auf die Sub-Directory ausstatten. Zudem empfiehlt sich die Implementierung des sogenannten hreflang-Attributs. Dieses hilft der Suchmaschine dabei, die Seite in der richtigen Sprachversion auszuspielen. In diesem Zusammenhang spielen mittlerweile auch die Spracheinstellungen im Browser eine Rolle.

Nicht zu empfehlen sind Sub-Domains wie de.Ihr-Unternehmen.com. Suchmaschinen schätzen diese nicht; gleiches übrigens für die Besucher. Der größte Nachteil liegt darin, dass für jede Subdomain separate SEO-Maßnahmen ergriffen werden müssen. Die für die Hauptdomain ergriffenen Maßnahmen wirken sich zudem nicht auf die Subdomains aus.

Berücksichtigen Sie kulturelle Unterschiede: Übersetzen Sie die Inhalte nicht einfach

„Andere Länder, andere Sitten“ lautet ein altes Sprichwort, das Sie dringend beachten sollten. Es existieren erhebliche kulturelle Unterschiede zwischen einzelnen Ländern: Deutsche reagieren beispielsweise positiv auf Werbeanzeigen für kleine, spritfahrende Autos. US-Amerikaner bevorzugen leistungsstarke Fahrzeuge, die mit einer kraftvollen Sprache beworben werden.

Internationales SEO bedeutet auch, dass Sie die Vorlieben Ihrer Zielgruppe im Zielland kennen müssen um Ihre Inhalte entsprechend zu gestalten. Studien sowie Statistiken von Google Analytics helfen dabei. Sie dürfen Ihre bestehenden Inhalte nicht einfach übersetzen. Orientieren Sie sich gegebenfalls an Wettbewerbern um sich mit der Zielgruppe in dem entsprechenden Zielland vertraut zu machen.

Lokalisierung bei der Onpage-Optimierung Ihrer internationalen Seiten

Pflicht ist es zudem auch, dass Sie alle Einheiten anpassen, seien es die Währung für die Preise oder die Maßangaben für Länge, Breite, Höhe und Raum. Für die Lokalisierung sollten Sie zudem Adressen im Zielland (beginnend mit den E-Mail-Adressen) sowie passende Telefonnummern mit Ländervorwahl angeben können. Vereinfacht gesagt gilt: Internationales SEO ist dann erfolgreich, wenn Ihre Webpräsenz so wirkt, als würde sie von einem einheimischen Unternehmen betrieben. Sie müssen Ihre Onpage-Optimierung entsprechend ausgestalten. Dies gilt übrigens auch, wenn Sie keine eigene Webseite aufbauen möchten, sondern in internationale Verkaufsbörsen (zum Beispiel Amazon oder eBay) expandieren wollen. Je besser die Beschreibung Ihrer Produkte ausfällt, desto leichter werden Sie in den Börsen gefunden.

Offpage-Optimierung für internationales SEO: Bestehende Kontakte sind von Vorteil

Unverzichtbar für internationales SEO ist auch die Offpage-Optimierung. Diese besteht aus zwei zentralen Bausteinen und in beiden Fällen sind bestehende Kontakte von unschätzbarem Vorteil. Die zentralen Bausteine sind:

  • Content Marketing
  • Link-Aufbau.

Content Marketing bedeutet, dass Sie Ihre Produkte oder Dienstleistungen durch gezielte Inhalte bewerben. Dies kann beispielsweise in der Form von gesponserten Blog-Beiträgen, über die richtigen Stellen in den sozialen Netzwerken oder auch Influencer erfolgen. Entscheidend ist auch hier die Zielgruppe und deren Verhalten. Stets gilt es zu fragen:

  • Wo ist der richtige Ort um Inhalte zu lancieren?
  • Wie sollte dies idealerweise erfolgen?

Je häufiger die Inhalte aufgerufen werden, desto vorteilhafter wirkt sich dies für die Suchmaschinenoptimierung aus.

Einher mit dem Content Marketing geht auch der Linkaufbau. Über informative Texte auf Blogs oder themenrelevanten Portalen können hochwertige Backlinks aufgebaut werden. Partnerschaften mit anderen Unternehmen, mit denen Sie nicht konkurrieren, sondern eng zusammenarbeiten, sind ebenso vorteilhaft.

Links werden von Suchmaschinen als Empfehlung gesehen. Daher ist es wichtig, diese Empfehlungen gezielt für länderspezifischen Webpräsenzen aufzubauen. In diesem Zusammenhang spielt die Domainstruktur eine wichtige Rolle. Werden für jedes Zielland eigene ccTLDs genutzt, so müssen für jede dieser Domains eigene Links aufgebaut werden. Bei der Nutzung von Sub-Directoires entfällt dieser Mehraufwand. Hier überträgt ein verweisender Link seine positiven Signale über die interne Verlinkung auf die länderspezifischen Unterseiten.

Planen Sie strategisch – und nutzen Sie Synergie-Effekte beider Bereiche

Unverzichtbar für erfolgreiches internationales SEO ist strategische Planung. Auf diese Weise können Sie Synergie-Effekte der Bereiche, Onpage- und Offpage-Optimierung nutzen. Der Launch Ihrer neuen Webseite kann beispielsweise durch gezielte Content Marketing-Kampagnen flankiert werden. Inhalte des Content Marketings, die sich als besonders hilfreich erwiesen haben, können Sie für Updates Ihrer Seite nutzen. Holen Sie Rat von Experten für internationales SEO ein um die strategische Planung möglichst effizient zu gestalten.

Beate Greisel

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