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Mit Storytelling die Informationsflut durchbrechen

Ueberfuelltes Buecherregal Symbol fuer Informationsflut die man erfolgreich mit Storytelling bekaempfen kann

Infografiken, Whitepaper, Newsfeeds … . Jeder im B2B wird mit Informationen regelrecht überschüttet. Wer will, dass seine Botschaften erfolgreich beim Empfänger ankommen, muss diesem eine Geschichte erzählen können. Im Marketing spricht man in diesem Zusammenhang von Storytelling. Folgende Infografik verrät, welche Techniken Sie anwenden können, damit aus ihren Botschaften Geschichten werden, die den Empfänger erreichen und emotional begeistern.

In fünf Schritten von der Marketingbotschaft zur Geschichte

Oben eingefügte Infografik zeigt die effizientesten Techniken in Sachen Storytelling auf – und wie man mit dieser die Informationsflut erfolgreich durchbricht. [Quelle: lookbookhq.com]

Schritt Nr. 1: Bieten Sie Ihrer Zielgruppe Multimedia

Der Internetnutzer von heute liebt Multimedia. In den sozialen Medien werden Bilder und Videos 77 Prozent häufiger geteilt als rein textbasierte Veröffentlichungen (wie zum Beispiel Pressemitteilungen oder Zeitungsartikel). Blogbeiträge, die Videos – zum Beispiel zu Fragen wie „Was Kunden wirklich wollen“ – enthalten, werden drei mal öfter geteilt als Inhalte, die ausschließlich aus Text bestehen.

Schritt Nr. 2: Gliedern Sie Inhalte sinnvoll

Die meisten von uns überfliegen die Texte lediglich. Erst wenn wir auf für uns Relevantes stoßen, fangen wir an genauer hinzusehen. Gestalten Sie Ihre Inhalte so, dass das Wesentliche für die Augen sichtbar wird. Beim Storytelling kommt es unter anderem darauf an, peppige Überschriften zu finden. Die Einleitung muss dem Leser in wenigen Sätzen erzählen, was ihn im Fließtext erwarten wird. Stellen Sie zudem mit Unterüberschriften das Wichtigste des jeweils unten anstehenden Absatzes in den Fokus. So helfen Sie dem Leser, die Inhalte zu finden, die für ihn wirklich von Bedeutung sind.

Schritt Nr. 3: Erzählen Sie die Geschichte, die Ihr Publikum hören will

Kaum einer hat mehr Zeit, Informationen zu verarbeiten. Stattdessen werden diese verwaltet. Neun von zehn Internetnutzer hat bereits mehrmals für ihn relevante Inhalte aussortiert. Entweder, weil sie ihm zu einer falschen Uhrzeit erreicht über den falschen Kanal erreicht haben oder sie dergestalt „verpackt“ waren, dass er sie nicht konsumieren wollte. Achten Sie beim Storytelling darauf, Geschichten so zu erzählen, dass der Nutzer sie auch wirklich sehen, hören oder lesen möchte.

Schritt Nr. 4: Marketing ist laut – präsentieren Sie Ihr Alleinstellungsmerkmal

5,3 Billionen wurden, allein 2012 (!), durch das Internet gejagt. Das bedeutet, dass jeder Internetnutzer 5.000 Marketingbotschaften pro Tag hätte konsumieren können. Macht natürlich kein Mensch! Entwickeln Sie einen eigenen Stil beim Gestalten der nutzerrelevanten Inhalte. Informieren Sie nicht nur, sondern unterhalten Sie auch. Das macht Ihre Botschaften einzigartig – und damit für lesenswert.

Schritt Nr. 5: Setzen Sie Informationen in Beziehungen zueinander

Was passiert eigentlich alles in einer Minute Internet? Nun, 700.000 mal wird etwas gesucht, 60 Stunden Videomaterial wird auf YouTube hochgeladen und 168 Millionen E-Mails werden versendet. Seien in den unterschiedlichen Kanälen nicht einfach nur präsent, sondern setzen die Informationen, die Sie setzen in sinnvolle Beziehungen zueinander. Sie haben einen Newsletter? Machen Sie in diesen auf Videobotschaften (z. B. Tutorials) aufmerksam! Sie haben ein Videotutorial erstellt? Machen Sie in diesem auf ein Whitepaper aufmerksam, in welchem der Zuschauer noch einmal alles gesehene in Ruhe nachlesen kann!

Christoph Schroeder

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